Dienstag, 31. Mai 2011

Ballade - Der Tanz der Feen


 ACHTUNG: Wer den ersten Band, Lamento, noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension besser nicht lesen, da sie Spoiler enthalten könnte. Zur Rezension von Lamento geht's >>hier<<.
Format: Gebunden
Preis: (D) € 14,95 (A) € 15,40
Autor: Maggie Steifvater
Originaltitel: Ballad - A Gathering of Faerie
Seiten: 368
Verlag: PAN
Erscheinungstermin: 1. Juni 2010
ISBN: 978-3426283110
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Kurzbeschreibung

Auf den ersten Blick könnte man James für einen typischen Teenager halten: Er ist cool und hat stets einen lockeren Spruch auf den Lippen. Aber hinter dieser Fassade verbirgt sich ein sensibler Junge und begnadeter Musiker, der auf der Suche nach der großen Liebe ist. Als James der ebenso schönen wie geheimnisvollen Nuala begegnet, schlägt sein Herz schneller – hat er seine Traumfrau gefunden? Doch Nuala ist kein Mensch, sondern eine Fee, die nur zu James gekommen ist, um ihm ein Angebot zu unterbreiten: Sie kann aus ihm einen berühmten Künstler machen. Natürlich hat der Musenkuss seinen Preis: ein paar Jahre von James’ Leben. Schweren Herzens lehnt er ab, obwohl er sich magisch zu Nuala hingezogen fühlt. Und auch die Fee merkt, dass sie zum ersten Mal verbotene Gefühle für einen Sterblichen hegt …

Inhalt
Nach ihrem wohl ereignisreichsten Sommer, denn sie je erleben, wollen James und Deirdre einfach nur noch ein normales Leben ohne Feen führen. Beide besuchen nun eine Schule für musikalisch begabte Jugendliche, die Thorking-Ash, und müssen feststellen, dass auch dort die Feen auf sie warten. Außerdem muss James feststellen, dass eine wahre Liebe anderswo wartet als gedacht…

Meinung
Da mir „Lamento“ so gut gefallen hat, bin ich auch mit sehr hohen Erwartungen an „Ballade“ herangegangen und dachte zunächst auch, das ich wohl ziemlich enttäuscht werden würde. Denn „Ballade“ ist in so ziemlich jeder Hinsicht anders als „Lamento“. Nicht mehr Deirdre ist der Hauptcharakter, nein James und Nuala, seine Feen-Muse, teilen sich diese Rolle. James war zwar mein Liebling in „Lamento“, ich habe allerdings auch einfach nicht damit gerechnet, dass Dee plötzlich nur noch eine eher kleinere Nebenrolle einnimmt. Nach ein paar Kapiteln haben sich meine Sorgen aber auch schon wieder verflüchtigt und es hat mir richtig gut gefallen mehr von James kennenzulernen, sein „Wahres-Ich“ zu entdecken. Denn hinter James steckt viel mehr als er preisgibt. Ebenso fand ich Nualas Persönlichkeit schon sehr faszinierend und sie einfach toll. Und wieder hat Maggie Stiefvater auch den Nebencharakteren eine richtig gute und ernst zu nehmende Persönlichkeit verpasst, so kann man auch diese wieder kennen und lieben lernen. Ebenso hat mich der Schreibstil wieder beeindruckt, fließend zu lesen, entführt Stiefvater in eine faszinierende Welt. Neu war, dass nach jedem Kapitel von James eine SMS von Dee an ihn und zu Beginn von Nualas Kapiteln ein Auszug eines Gedichts von Steven Slaughter, wodurch das Buch noch poetischer wurde, stand. Anfangs dachte ich ja noch, dass „Lamento“ das Bessere der beiden Bücher wäre, doch nun steht auch Ballade gleich auf, denn beide Teile haben etwas Eigenes, Besonderes an sich.

Cover
Auch dieses Cover hat nichts mit dem Inhalt zu tun, schön ist es aber trotzdem.

Mein Fazit

„Ballade“ ist, wie auch „Lamento“ schon, ein sehr gelungenes Buch und jeder dem der erste Band gefiel, sollte auch „Ballade“ lesen.

5/5 Punkten


Über den Autor
Maggie Stiefvater, geboren 1981, führt in Virginia mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern ein „wildes Hippie-Leben“, wie sie es selbst nennt. Maggie arbeitet als Schriftstellerin und Künstlerin, mag Rock, besonders Celtic-Rock, und alte Autos. Wie Luke und Deirdre, die Helden in ihrem Romandebüt „Lamento – Im Bann der Feenkönigin“, spielt sie Harfe und Flöte.


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