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Donnerstag, 14. Juli 2011

Seelenhüter

Format: Gebunden
Preis: (D) € 14,99  (A) €15,50
Autor: Laura Whitcomb
Originaltitel:  The Fetch
Seiten:368
Verlag: PAN
Erscheinungstermin: 2. Mai 2011
ISBN: 978-3426283325
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Beim Anblick ihres rotgoldenen Haares, das ihr Gesicht wie ein Heiligenschein umrahmte, durchfuhr es ihn wie ein Blitz. Die Frau berührte Calders Herz, so vertraut wirkte sie, obwohl er wusste, dass er ihr nie zuvor begegnet war. Calder ist ein Seelenhüter, der den Menschen seit über 300 Jahren die Tür in das Leben nach dem Tod öffnet. Doch als er eines Tages das Zimmer eines kranken Jungen betritt, geschieht etwas Unerwartetes: Er verliebt sich auf den ersten Blick in die am Bett wachende, bildschöne Alexandra. Calder ist überzeugt: Sie ist seine Seelenverwandte! Er bringt es nicht übers Herz, der jungen Frau weh zu tun, und schenkt dem Kind das Leben. Von nun an kann Calder die Schönheit Alexandras nicht mehr vergessen. Aber um sie wiederzusehen, muss er die uralten Gesetze der Seelenhüter brechen – mit fatalen Folgen. (Quelle: Amazon.de)

Inhalt
Calder Begleitet Seelen nach ihrem Tod durch die Passage. Als er eines Tages eine Todestür öffnet erblickt er eine wunderschöne Frau und er muss sie unbedingt wieder sehen. Calder geht einen Handel ein und betritt die Welt der Menschen in einem menschlichen Körper. Damit bricht er die Gebote der Seelenhüter und bringt die Welten aus ihrem Gleichgewicht. Nun muss er versuchen alles wieder zur gewohnten Ordnung zu bringen.

Meinung
„Seelenhüter“ konnte mich leider wirklich nicht überzeugen. Die Idee hinter dem Buch fand ich richtig gut und auch der Klappentext sprach mich an, daher hatte ich mir mehr erwartet. An der Umsetzung scheiterte es aber leider und so musste ich mich durch dieses Buch fast schon durch zwingen.

Laura Whitcombs Schreibstil ist, nun ja, nicht gerade mein Ding. Die ersten Seiten des Buches fand ich ja noch einigermaßen interessant und spannend. Danach kommt aber absolut keine Spannung mehr auf und das Buch zieht sich so in die Länge, dass ich es manchmal schon abbrechen wollte. (Das erklärt wohl auch, warum ich eine Woche zum Lesen gebraucht habe).
In „Seelenhüter“ wird die ganze Zeit gereist, zuerst von hier nach da und dann wieder zurück und so weiter… Und das ist zusätzlich mit ein paar Dialogen und Erinnerungsfetzen von Calder, auch schon die einzige Handlung die man erwarten kann.  Zusätzlich dazu, war das Buch stellenweise richtig verwirrend geschrieben, so dass ich mich manchmal gar nicht richtig auskannte.

Die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen. Man erfährt eigentlich so gut wie gar nichts über die Personen  und kann so auch nicht mit ihnen warm werden.  Mir ist kein Charakter besonders in Erinnerung geblieben, vielmehr sind alle zu einem Einheitsbrei geworden.

Cover
Das Cover ist eigentlich richtig schön, obwohl mich das Gesicht des Mannes auf dem Cover nicht unbedingt anspricht. Der Verlag ist dem Stil treugeblieben und hat „Seelenhüter“ dieselbe Aufmachung gegeben, die auch schon „Silberlicht“ hatte.

Mein Fazit
Die Story um „Seelenhüter“ hat durchaus Potenzial, leider scheiterte Whitcomb aber an der Umsetzung. Die Charaktere sind flach und die Handlung sehr langweilig.

1,5 Punkte

Über den Autor
Laura Whitcomb wuchs in Pasadena, Kalifornien, auf. Bevor sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte, arbeitete sie als Englischlehrerin. Für „Silberlicht“, ihren ersten Roman, gewann sie fünf Literaturpreise und war für weitere sechs Awards nominiert. Heute lebt sie in Portland, Oregon.

Dienstag, 31. Mai 2011

Ballade - Der Tanz der Feen


 ACHTUNG: Wer den ersten Band, Lamento, noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension besser nicht lesen, da sie Spoiler enthalten könnte. Zur Rezension von Lamento geht's >>hier<<.
Format: Gebunden
Preis: (D) € 14,95 (A) € 15,40
Autor: Maggie Steifvater
Originaltitel: Ballad - A Gathering of Faerie
Seiten: 368
Verlag: PAN
Erscheinungstermin: 1. Juni 2010
ISBN: 978-3426283110
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung

Auf den ersten Blick könnte man James für einen typischen Teenager halten: Er ist cool und hat stets einen lockeren Spruch auf den Lippen. Aber hinter dieser Fassade verbirgt sich ein sensibler Junge und begnadeter Musiker, der auf der Suche nach der großen Liebe ist. Als James der ebenso schönen wie geheimnisvollen Nuala begegnet, schlägt sein Herz schneller – hat er seine Traumfrau gefunden? Doch Nuala ist kein Mensch, sondern eine Fee, die nur zu James gekommen ist, um ihm ein Angebot zu unterbreiten: Sie kann aus ihm einen berühmten Künstler machen. Natürlich hat der Musenkuss seinen Preis: ein paar Jahre von James’ Leben. Schweren Herzens lehnt er ab, obwohl er sich magisch zu Nuala hingezogen fühlt. Und auch die Fee merkt, dass sie zum ersten Mal verbotene Gefühle für einen Sterblichen hegt …

Inhalt
Nach ihrem wohl ereignisreichsten Sommer, denn sie je erleben, wollen James und Deirdre einfach nur noch ein normales Leben ohne Feen führen. Beide besuchen nun eine Schule für musikalisch begabte Jugendliche, die Thorking-Ash, und müssen feststellen, dass auch dort die Feen auf sie warten. Außerdem muss James feststellen, dass eine wahre Liebe anderswo wartet als gedacht…

Meinung
Da mir „Lamento“ so gut gefallen hat, bin ich auch mit sehr hohen Erwartungen an „Ballade“ herangegangen und dachte zunächst auch, das ich wohl ziemlich enttäuscht werden würde. Denn „Ballade“ ist in so ziemlich jeder Hinsicht anders als „Lamento“. Nicht mehr Deirdre ist der Hauptcharakter, nein James und Nuala, seine Feen-Muse, teilen sich diese Rolle. James war zwar mein Liebling in „Lamento“, ich habe allerdings auch einfach nicht damit gerechnet, dass Dee plötzlich nur noch eine eher kleinere Nebenrolle einnimmt. Nach ein paar Kapiteln haben sich meine Sorgen aber auch schon wieder verflüchtigt und es hat mir richtig gut gefallen mehr von James kennenzulernen, sein „Wahres-Ich“ zu entdecken. Denn hinter James steckt viel mehr als er preisgibt. Ebenso fand ich Nualas Persönlichkeit schon sehr faszinierend und sie einfach toll. Und wieder hat Maggie Stiefvater auch den Nebencharakteren eine richtig gute und ernst zu nehmende Persönlichkeit verpasst, so kann man auch diese wieder kennen und lieben lernen. Ebenso hat mich der Schreibstil wieder beeindruckt, fließend zu lesen, entführt Stiefvater in eine faszinierende Welt. Neu war, dass nach jedem Kapitel von James eine SMS von Dee an ihn und zu Beginn von Nualas Kapiteln ein Auszug eines Gedichts von Steven Slaughter, wodurch das Buch noch poetischer wurde, stand. Anfangs dachte ich ja noch, dass „Lamento“ das Bessere der beiden Bücher wäre, doch nun steht auch Ballade gleich auf, denn beide Teile haben etwas Eigenes, Besonderes an sich.

Cover
Auch dieses Cover hat nichts mit dem Inhalt zu tun, schön ist es aber trotzdem.

Mein Fazit

„Ballade“ ist, wie auch „Lamento“ schon, ein sehr gelungenes Buch und jeder dem der erste Band gefiel, sollte auch „Ballade“ lesen.

5/5 Punkten


Über den Autor
Maggie Stiefvater, geboren 1981, führt in Virginia mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern ein „wildes Hippie-Leben“, wie sie es selbst nennt. Maggie arbeitet als Schriftstellerin und Künstlerin, mag Rock, besonders Celtic-Rock, und alte Autos. Wie Luke und Deirdre, die Helden in ihrem Romandebüt „Lamento – Im Bann der Feenkönigin“, spielt sie Harfe und Flöte.


Mittwoch, 25. Mai 2011

Lamento- Im Bann der Feenkönigin


Format: Gebunden
Preis: (D) € 14,95 (A) € 15,40
Autor: Maggie Stiefvater
Originaltitel: Lament The Faerie Queen's Deception
Seiten: 352
Verlag: PAN
Erscheinungstermin: 9. September 2009
ISBN: 978-3426283103
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Luke flüsterte mir ins Ohr, so nah, dass seine Lippen mein Haar streiften: »Sag mir, dass du mich wiedersehen willst.« Eigentlich ist Deirdre eine ganz normale Sechzehnjährige – und ganz ehrlich: Sie findet ihr Leben gerade ein bisschen langweilig. Doch dann hat sie immer öfter seltsame Träume. Immer wieder taucht darin ein faszinierender Junge auf, dessen geheimnisvolle Augen Deirdre verzaubern. Als ihr Luke eines Tages leibhaftig gegenübersteht, wird Deirdres Leben ausgesprochen aufregend … aber gleichzeitig schwebt sie nun in großer Gefahr. Sind ihre Gefühle für Luke stark genug, um einen uralten Fluch zu brechen? Spannend, geheimnisvoll, romantisch: Eine wunderbare Geschichte über geheime Wünsche und die Macht der Liebe! (Quelle: Amazon)

Inhalt
Bis vor kurzem war Deirdre einfach nur eine sehr begabte Harfenspielerin, ansonsten aber vollkommen normal. Doch alles beginnt sich zu ändern als sie den Flötenspieler trifft. Der Schein scheint zu trügen, denn Luke hält sein Wahres-Ich offenbar geheim. Deirdres Leben wird alles andere als normal, denn nun scheint auch mit ihr etwas nicht zu stimmen. Immer öfter sieht sie merkwürdige Wesen und Schatten. Ob das alles nur Einbildung ist?

Meinung
Maggie Stiefvater hat es wieder einmal geschafft, mich mit ihrem wunderbaren Schreibstil zu fesseln. Schon zu Beginn wird man von „Lamento“ in den Bann gezogen und von traumhaft schönen Textpassagen verzaubert. Die Spannung baut sich auch relativ schnell auf, da man unbedingt wissen möchte, was denn nun los ist.
Ebenso sind die Charaktere gut gelungen, sofort beginnt man die „Guten“ zu liben und die „Bösen“ zu hassen, vollkommen egal ob es nur kleine Nebencharaktere waren. Mein Lieblingscharakter aus „Lamento“ ist James, Deirdres bester Freund, da er mich mit seiner lustigen, symphatischen Art sofort in seinen Bann gezogen hat. Aber auch Deirdre und Luke schließt man sofort ins Herz. Luke ist sehr fürsorglich und sympathisch, er hat allerdings auch etwas Mysteriöses an sich, das macht ihn aber nur noch attraktiver. Deirdre hingegen kommt einem zu Beginn als eher „braves“, zurückhaltendes Mädchen vor, sie hat es allerdings auch „Faust-dick hinter den Ohren“, wie man so schön sagt.
„Lamento“ beinhaltet alles um es zu einem richtig guten, spannenden Buch zu machen. Von Passagen über die Musik bis hinein in die Welt der Feen und Märchen findet man so ziemlich alles, was ein gutes Buch ausmacht.

Cover
„Lamento“ hat zwar ein relativ hübsches Cover, allerdings hat dieses nichts mit dem Inhalt zu tun und daher hat es mich nicht überzeugt.

Mein  Fazit
Auf das Gesamtpaket kommt es an! Und „Lamento“ besitzt es, denn dieses märchenhaft schöne Buch, wird einfach jeden verzaubern.

5/5 Punkte



Über den Autor
Maggie Stiefvater, geboren 1981, führt in Virginia mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern ein „wildes Hippie-Leben“, wie sie es selbst nennt. Maggie arbeitet als Schriftstellerin und Künstlerin, mag Rock, besonders Celtic-Rock, und alte Autos. Wie Luke und Deirdre, die Helden in ihrem Romandebüt „Lamento – Im Bann der Feenkönigin“, spielt sie Harfe und Flöte.


Donnerstag, 5. Mai 2011

Neva


Preis: (D) € 16,99 (A) € 17,50
Autor: Sara Grant
Originaltitel: Dark Parties
Seiten: 352
Verlag: PAN
Erscheinungstermin: 14. März 2011
ISBN: 978-3426283486
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …  (Quelle: Amazon)

Inhalt
Neva lebt in Heimatland, was ein unter einer riesigen Glaskuppel abgegrenztes Gebiet ist. Außerhalb Heimatlandes soll es unmöglich sein zu überleben, doch stimmt das wirklich? Neva jedenfalls glaubt das es möglich ist. Mit ihren Freunden plant sie Protestaktionen und gerät dadurch in große Gefahr. Aber als wäre das nicht schon genug, spielt ihr auch noch die Liebe einen Streich…

Meinung
„Neva“ beginnt schon äußerst spannend, denn anders als in vielen anderen Büchern, wehrt sich die Hauptprotagonistin, Neva schon zu Beginn gegen die Regierung, denn sie weiß, dass vieles falsch vor sich geht. Anfreunden konnte ich mich mit Neva allerdings nicht. Ich weiß nicht genau warum, sie bleib mir aber bis zum Ende hin unsympathisch. Der Charakter Braydon dagegen, hat mich fasziniert und ich hätte gerne mehr Szenen mit ihm gehabt. Ansonsten lässt sich das Buch sehr fließend lesen und als ich zu lesen begann, konnte ich „Neva“ gar nicht mehr aus der Hand legen, da der Schreibstil eine gewisse Spannung aufgebaut hat und daher habe ich es in einem Rutsch durchgelesen. Besonders am Ende ist es sehr spannend, da es viele unerwartete Wendungen gibt und ich mich nur noch überraschen lassen konnte, wie das Buch endet.

Cover
Das Cover schaut sehr gut aus, wie ich finde und passt, dank der Schneeflocke, auch sehr gut zum Inhalt, denn Neva bedeutet Schnee.

Mein Fazit
Ich empfehle „Neva“ allen Dystopie-Begeisterten, die sich allerdings nicht zu viel von den Charakteren erwarten, ansonsten könnte man leicht enttäuscht werden. Sieht man über dieses Übel hinweg ist „Neva“ ein absolut fantastisches Buch.

4/5 Punkten

Über den Autor
Sara Grant wurde 1968 in Indiana/USA geboren,wo sie Journalistik und Psychologie studierte, bevor sie ihrem Mann nach London folgte. Dort arbeitet sie seit ihrem Universitätsabschluss in „Creative and Life Writing“ bei einer Literaturagentur.