Posts mit dem Label 3 Punkte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 3 Punkte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 25. Januar 2013

Stadt aus Trug und Schatten

Format: Gebunden
Preis: (D) € 17,95 (A) € 18,50
Autor: Mechthild Gläser
Originaltitel: /
Seiten: 416
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: Januar 2012
ISBN: 978-3-7855-7402-7
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Flora fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Seele seit jeher ein nächtliches Doppelleben in der geheimnisvollen Stadt Eisenheim führt. Von nun an wird sie nie wieder schlafen, ohne dass ihr Bewusstsein in die farblose Welt der Schatten wandert. Als wäre das nicht unerfreulich genug, hat ihre Seele offenbar den Weißen Löwen gestohlen, einen mächtigen alchemistischen Stein, nach dem sich nicht nur die Herrscher der Schattenwelt verzehren.
Bald ist Flora selbst in der realen Welt vor den Gefahren Eisenheims nicht mehr sicher und eines ist klar: Sie kann niemandem trauen, nicht einmal Marian, der plötzlich in beiden Welten auftaucht und dessen Küsse vertrauter schmecken, als ihr lieb ist. (© Text und Cover: Loewe Verlag)

Inhalt
Flora träumt normalerweise nicht, eigentlich kann sie sich überhaupt nicht daran erinnern, schon jemals geträumt zu haben. Doch das ändert sich bald. Denn als sie zum ersten Mal merkwürdige, schwarze Schatten sieht, hat sie in derselben Nacht auch ihren ersten Traum. Sie träumt von einer sonderbaren, farblosen Stadt, in der ihr auch das ein oder andere komische Wesen begegnet. Doch irgendwie erscheint ihr der Traum viel zu real, und als dann auch noch, der im Arbeitszimmer ihres Vaters wohnende, Marian in ihrem Traum auftaucht und am nächsten Tag genau weiß was passiert ist, wird Flora bewusst dass sie gar nicht träumt. Die Stadt existiert wirklich. Es ist Eisenheim, die Stadt in die alle Seelen der schlafenden Menschen kommen, nur bemerkt man das normalerweise gar nicht. Es sei denn man ist eine Wandernde, so wie Flora. Eigentlich hat Flora damit schon genügend Probleme, doch dann erfährt sie, dass sie als Schlafende scheinbar auch noch den weißen Löwen, einen wohl sehr wichtigen Stein gestohlen und dann versteckt hat. So ziemlich jeder will den Stein haben, doch wem kann Flora trauen, wenn sie sich nicht einmal sicher ist ob sie ihr selbst trauen kann?

Meinung
Die Idee im Traum in einer anderen Welt zu leben faszinierte mich sehr, daher wahr ich auch ziemlich auf die Umsetzung in „Stadt aus Trug und Schatten“ gespannt.

Mechthild Gläsers Schreibstil ist an sich sehr flüssig und angenehm zu lesen, zeitweise hatte ich aber doch so meine Probleme damit. Stellenweise gab es einfach zu viele, langwierige Erklärungen, die sich durch die Seiten zogen. Auch viele Wortwiederholungen vielen mir eher negativ auf, man muss doch wirklich nicht alles so oft wiederholen, oder?
Mit der Zeit hatte ich mich daran aber zum Glück auch gewöhnt und hatte das Buch ziemlich schnell durchgelesen.

Bei „Stadt aus Trug und Schatten“, war ich immer hin und hergerissen, was ich davon halten soll. Denn es ist eigentlich schon relativ Klischeehaft und besonders die Liebesbeziehung zwischen Flora und Marian, hat man schon zu oft gelesen. Die Idee hinter dem Buch war mir allerdings neu und machte das Buch doch wieder zu einem Erlebnis. Es faszinierte mich immer wieder, in die Stadt der Träumenden, nach Eisenheim, einzutauchen und etwas Ähnliches hatte ich vorher noch nie gelesen.

Mit den Charakteren wurde ich leider nicht so wirklich warm. Flora ist mir teilweise viel zu naiv gewesen, doch sie wuchs im Laufe des Buches und zum Ende hin, hatte ich sie sogar schon richtig ins Herz geschlossen. Ja und Marian, Marian… Bei ihm war ich mir nie sicher was ich über ihn denken soll. Mag ich ihn oder mag ich ihn nicht? An sich war die Beziehung zwischen Flora und Marian einfach nur, inzwischen schon, Klischeehaft. Sie fühlen sich beide zu einander hingezogen, können aber doch nicht zusammen sein und so zieht sich das eigentlich durch das ganze Buch. Ihr wisst bestimmt alle was ich meine, hat jeder schon einmal gelesen, oder? Das Ganze wäre vielleicht auch gar nicht so schlimm gewesen, wenn bei mir wenigstens der Funke übergeschlagen hätte, aber leider ist das nicht passiert. Ich war von dem ständigen hin und her und den Problemen, die man so einfach hätte lösen können, ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach nur noch genervt. In „Stadt aus Trug und Schatten“ kommen noch relativ viele verschiedene Charaktere vor, von denen ich einige sofort in die Arme schlingen und anderen lieber nie begegnen würde.  So richtig bewegt hat mich aber leider Keiner.

Trotz der so vielen negativen Punkte habe ich das Buch immer noch gerne gelesen und hoffe einfach mal dass mir das nächste Buch der Autorin mehr zusagen wird. Bücher über Träume und allem was dazu gehört, haben mich immer schon fasziniert, so auch „Stadt aus Trug und Schatten“.

Cover
Ist euch schon einmal aufgefallen, dass vergleichsweise wenige Cover weiß sind? Also zumindest ist das in meinem Bücherregal so. Da sticht „Stadt aus Trug und Schatten“ mit seinem weißen Cover und der Pinken Schrift schon heraus. Auch eine Stadt, ganz klar Eisenheim, ist in Pink angedeutet. 

Mein Fazit
Ganz konnte mich „Stadt aus Trug und Schatten“ leider nicht überzeugen. Die Charaktere und auch die Handlung waren mir teilweise zu flach und das Buch strotzt nur so von Klischees. Die Idee hinter dem Buch begeisterte mich dafür umso mehr.

3/5 Punkte

Über den Autor
Mechthild Gläser wurde im Sommer 1986 in Essen geboren. Auch heute lebt und arbeitet sie im Ruhrgebiet, wo sie sich ihrem Studium widmet und ab und an, laut eigener Aussage, unfassbar schlecht Ballett tanzt – aber nur, wenn niemand hinsieht. Sie hat früh mit dem Schreiben begonnen und ihr Laptop steht noch immer auf der rosafarbenen Schreibtischunterlage, auf der ihre ersten Geschichten entstanden. Inspiration findet sie überall, am besten jedoch bei einer Tasse Pfefferminztee. (© Loewe Verlag)



Einen herzlichen Dank an den Loewe Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Freitag, 30. November 2012

Wildefire - Göttin des Vulkans

Format: Softcover
Preis: (D) € 15,99 (A) € 16,50
Autor: Karsten Knight
Originaltitel: Wildefire
Seiten: 464
Verlag: Piper
Erscheinungstermin: 29. September 2011
ISBN: 978-3492702379

Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Ash ist ein ganz normales Mädchen – bis sie erfährt, dass sie eine Vulkangöttin ist: Ihr Bett fängt Feuer, wenn sie von ihrem Freund träumt, feuerfeste Handschuhe sind plötzlich unerlässlich für wilde Knutschereien, und dann sind da auch noch die anderen Götter und Göttinnen, deren oberstes Ziel die Vernichtung ihrer Rivalin ist … Ash Wilde hat kein leichtes Leben: Sie ist eine Außenseiterin, ihr Freund betrügt sie, und ihre Schwester Eve ist ein richtiges Miststück. Nach einem schlimmen Unfall, der für eine Mitschülerin tödlich endet, zieht Ash sich in ein Internat zurück – so weit weg von ihrem alten Leben und ihrer Schwester wie nur möglich. Doch gerade als es für sie richtig gut läuft – mit einem tollen Freund, einem Platz im Tennisteam –, erfährt Ash, dass sie eine polynesische Vulkangöttin ist. Und damit fängt der Ärger erst richtig an: Auf wessen Seite wird sie sich stellen? Ihre Schwester Eve hat bereits die dunkle Seite gewählt, und Ash soll ihr folgen. Doch Ash weigert sich, ihr nachzugeben, und beschwört einen Kampf herauf, in dem sich die beiden zum letzten Mal gegenüberstehen werden …  (© Amazon.de)

Inhalt
Ashline Wilde weiß, dass sie anders ist, sie weiß nur nicht wieso. Als ihre verschollene Schwester Eve plötzlich wieder auftaucht und etwas Schreckliches geschieht, ist es für Ash an der Zeit neu zu beginnen. Sie verlässt ihr Zuhause und besucht von nun an die Blackwood Academy. Hier findet Ash endlich wahre Freunde, die sie so akzeptieren wie sie ist. Doch wird ihre Vergangenheit sie ruhen lassen? Was ist mit Eve? Und vor allem was wird die Zukunft bringen?

Meinung
Dieses Buch nicht zu spoilern ist unmöglich, ich dürfte euch nicht mal den Titel verraten. Ich entschuldige mich also jetzt schon mal für alle möglichen, kommenden Spoiler und wenn ihr ohne zu viel Wissen an dieses Buch gehen wollt, rate ich euch weder die Kurzbeschreibung, noch meine Rezension zu lesen.
Den Inhalt habe ich ja eigentlich noch Spoiler frei gehalten.

Vulkangöttin? „Das ist doch was für mich“, habe ich mir gedacht. Und ja, „Wildefire“ ist definitiv ganz anders als ich erwartet habe und keinesfalls gewöhnlicher Einheitsbrei. Trotzdem, auf ganzer Linie konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.

Karsten Knights Schreibstil hat an sich Potenzial, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. Manche Ausdrücke, gut das könnte auch an der Übersetzung liegen, fand ich unpassend oder merkwürdig. Auch wurde oft zu viel drumherum geredet und es passiert erst mal nichts. Die Kapitel sind sehr lang, zu lang, das kann während dem Lesen schon mal abschrecken. Denn es macht schon einen Unterschied wenn man noch ein Kapitel lesen möchte, ob dieses dann 10 oder, wie das erste Kapitel aus Wildefire 46 Seiten lang ist. So richtig spannend wird es auch erst ab dem vierten Kapitel und das beginnt auf Seite 132. Ab diesem Zeitpunkt zeigt das Buch, bis auf noch ein paar langatmige Stellen, sein ganzes Potenzial und man möchte gerne weiterlesen.

Ash ist keinesfalls eine gewöhnliche Protagonistin. Sie ist stark und von kämpferischer Natur. Sie ist sehr frech und gibt ihre Meinung offen kund. Keine Spur von Schüchternheit oder Zurückhaltung. Im Gegensatz zu ihrer Schwester Eve, ist Ash aber ein guter Mensch, so viel kann gesagt werden.

Über die anderen Charaktere erfährt man zwar nicht allzu viel, aber genug um ihr Wesen kennen zu lernen.
Da wären Colt, Jacky, darren, Rolfe, Ade, Serena und Raja. Sie spielen alle entweder eine größere oder kleinere Rolle, dennoch ist jeder Einzelne von ihnen, für das Buch sehr wichtig. Mehr sage ich euch über die Charaktere nicht, da ich wirklich nicht allzu viel verraten möchte.

„Wildefire“ beginnt relativ zäh, nimmt aber im zweiten Drittel an Fahrt auf und gibt besonders zum Ende hin Gas. Genau aus diesem Grund kann ich die Reihe auch weiter empfehlen, das Ende war einfach vielversprechend und ich denke, dass die Folgebände um einiges besser werden könnten.

Cover
Es spricht mich eigentlich nicht wirklich an, allerdings finde ich die brennende Blume interessant.

Mein Fazit
„Wildefire“ hat durchaus Potenzial, es wurde nur leider nicht ganz ausgeschöpft. Das Buch ist Stellenweise sehr langatmig und nimmt leider erst zum Ende hin so richtig an Fahrt auf. Dafür punktet es mit einer sehr speziellen Protagonistin, die durchaus Abwechslung bringt.

3/5 Punkte

Über den Autor
Karsten Knight schrieb bereits mit sechs Jahren sein erster Meisterwerk: eine Bilderbuchreihe über einen abenteuerlichen Wurm. In den zwei Jahrzehnten danach arbeitete er als Korrektor, Buchhändler und Collegeberater, bis er seine Berufung zum Biografen einer polynesischen Vulkangöttin erkannte. Er lebt in Boston, mag Herbstwetter und Football und versucht, jedes Restaurant der Stadt zu besuchen. (© Piper Verlag Foto:© Privat )

Einen herzlichen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Dienstag, 4. Oktober 2011

Strarstruck

Format: Gebunden
Preis:  € 11,99

Autor: Cyn Balog
Deutscher Titel: /
Seiten: 256
Verlag: Delacorte Books for Young Readers
Erscheinungstermin: 12. Juli 2011
ISBN: 978-0385738507
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Gwendolyn "Dough" X doesn't think she has much going for her—she carries a few extra pounds, her family struggles with their small bakery in a town full of millionaires, and the other kids at her New Jersey high school don't seem to know that she exists. Thank the stars for her longtime boyfriend, Philip P. Wishman—or "Wish." He moved away to California three years ago, when they were 13, but then professed his love for her via e-mail, and he's been her long-distance BF ever since.
At the beginning of her junior year, though, Wish e-mails that he's moving back to Jersey. Great, right? Well, except that Dough has gained about 70 pounds since the last time Wish saw her, while Wish—according to his Facebook photos—has morphed into a blonde god. Convinced that she'll be headed for Dumpsville the minute Wish lays eyes on her, Dough delays their meeting as long as she possibly can.
But when she sees Wish at school, something amazing happens. He looks at Dough like she's just as gorgeous as he is. But Wish is acting a little weird, obsessed with the sun and freaked out by rain. And the creepy new guy working at the bakery, Christian, is convinced that there's more to Wish's good looks than just healthy eating and lots of sun. He tells Dough that a mark on Wish's neck marks him as a member of the Luminati—an ancient cult of astrologers who can manipulate the stars to improve their lives. Is Wish and Dough's love meant to be—or are they star-crossed?( © Amazon.de)

Inhalt
Gwen und Wish waren schon immer beste Freunde, jetzt sind sie ein Paar und das obwohl Wish vor vier Jahren weggezogen ist. Jetzt kommt er zurück, was ja eigentlich eine gute Nachricht sein sollte, doch für Gwendolyn, alias Dough, ist es alles andere als das. In vier Jahren kann sich viel ändern, Gwen und Wish haben sich beide sehr verändert. Im Gegensatz zu Wish, der sich zum wohl attraktivsten Jungen der Schule entwickelt hat, hat Gwen zugenommen und findet sich selbst alles andere als attraktiv. Auch in ihrem Sozialleben sieht es nicht besser aus, Gwen hat keine Freunde, außer Wish natürlich. Daher hat Gwen große Angst vor dem Moment an dem Wish sie sieht, denn sie weiß dass er danach nichts mehr mit ihr zu tun haben will. So war es bei allen anderen schließlich auch.

Meinung
Ich weiß gar nicht genau welche Erwartungen ich an „Starstruck“ hatte, es war aber auf alle Fälle ganz anders, als ich je gedacht hätte.

Cyn Balogs Schreibstil war neu für mich und ich musste mich erst einmal an ihn gewöhnen. Eigentlich fand ich den Schreibstil aber auch richtig gut und etwas Anderes war es auch mal. Das Buch hat sehr viele lustige und sarkastische Stellen, so dass es mich oft zum Lachen brachte. Es ist außerdem auch sehr umgangssprachlich geschrieben, poetische Stellen oder ähnliches sucht man hier also vergebens. Stark aufgefallen ist mir das Wort „goofy“, also albern. Ich habe wirklich noch nie ein zuvor ein Buch gelesen, indem dieses Wort so oft vorkam, das spricht schon für sich, nicht wahr?

Die Charaktere sind keinesfalls alltäglich. Gwen war jetzt kein unbedingt starker Charakter, stets voller Selbstzweifel und ohne Selbstbewusstsein, lebt sie in den Tag hinein. Was in ihrer Lage eigentlich auch wieder verständlich ist, allerdings kam mir das Ganze etwas überzogen vor. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich so gar nicht nachvollziehen. Gwens lustige Art und Denkweise mochte ich hingegen sehr, durch diese wurde das Buch erst so speziell. Mit Wish konnte ich leider gar nichts anfangen. Man erfuhr nicht allzu viel von ihm und so blieb er für mich das ganze Buch über nur ein flacher, unausgereifter Charakter. Toll fand ich hingegen Christian, man erfährt zwar auch über ihn nicht viel, allerdings war er mir auf Anhieb sympathisch und ich fand ihn sehr interessant.

„Starstruck“ handelt stark von Gwendolyns Leben in der Bäckerei, der Schule und mit Wish. Komischerweise wurde das nicht einmal langweilig, was ich wohl dem Spaßfaktor zuzuschreiben habe. Auch Fantasyelemente kommen in dem Buch vor, allerdings erst recht spät, daher kann ich auch nichts verraten, außer dass es etwas vollkommen Neues ist.

Cover
Ich mag die Sterne am Cover, sie glänzen auch, was einen tollen Effekt abgibt. Eine Bedeutung haben sie dazu auch noch. Auf der Rückseite des Buches ist ein Donut abgebildet, der passt auch einfach perfekt zum Buch.

Mein Fazit
„Starstruck“ ist ein teilweise doch recht merkwürdiges Buch, daher ist es auch nicht Jedermanns Fall. Man sollte offen für eine lustige, teilweise schräge Story sein und nichts dagegen haben, dass bis zum Schluss, eigentlich nicht viel passiert. „Starstruck“ ist kein herausragendes Buch, besonders ist es aber alle mal.

3/5 Punkte

Über den Autor
Cyn Balog ist süchtig nach Donuts mit Cremefüllung und als sie einen Sommer lang in einer Bäckerei arbeitete nahm sie fast 7 Kilogramm zu. Mit ihrem Ehemann und ihren Töchtern lebt sie in Pennsylvania. ( © Text: Delacorte Press Bild: Christine McDonald)

Samstag, 20. August 2011

Sirenenfluch

Format: Broschiert
Preis: (D) € 12,95 (A) € 13,40

Autor: Lisa Papademetriou
Originaltitel: Siren's Storm
Seiten: 317
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: 1. August 2011
ISBN: 978-3785570487
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
 
Ein neuer Sommer beginnt in Shelter Bay. Das Küstenstädtchen füllt sich mit Touristen und Leben, doch Will kann den Trubel nicht genießen. Noch immer belastet ihn der schreckliche Tod seines Bruders Tim, der vor einem Jahr im Meer ertrunken ist. Eines Tages jedoch taucht ein wunderschönes Mädchen namens Asia Marin in der Stadt auf, das Will auf der Stelle verzaubert. Wills beste Freundin Zoe traut der Fremden nicht. Doch Will ist fasziniert von Asia und möchte mehr über sie erfahren. Dabei stößt er auf den uralten Mythos von den Sirenen, die Seemänner in den Tod locken. Als wieder jemand ertrinkt, wächst ein schrecklicher Verdacht in Will. Und dennoch fühlt er sich von Asia magisch angezogen... (Quelle: loewe-verlag.de)

Inhalt
Es ist der Sommer nach Tims Tod und immer noch sind Will und Zoe durch den Verlust belastet. Immer wieder müssen sie daran denken, wie Tim starb und dass sie es nicht verhindern konnten. Auch in diesem Sommer werden sie keine Ruhe finden können, denn seltsame Dinge geschehen in Shelter Bay und dann ist da noch Asia, die das mysteriöseste von Allem zu sein scheint.

Meinung
Ich wollte schon immer mal ein buch über Meerjungfrauen, oder eben auch Sirenen genannt, lesen. Da bot sich „Sirenenfluch“ eben perfekt dafür an. Das Buch war zwar komplett anders als ich erwarten hatte, es war aber trotzdem schön zu lesen.

Lisa Papademetrious schreibt schön und doch schon etwas poetisch und das Buch ließ sich auch schön flüssig lesen. Sie beschreibt Landschaften, Gefühle und Charaktere sehr ausführlich, aber auch nicht zu ausführlich. Ich konnte mir schnell ein bild von dem bezaubernden Örtchen Shelter Bay machen. Das Buch wird abwechselnd aus Wills und Zoes Sicht erzählt und die Kapitel werden eintweder mit einem alten Volkslied oder einem Bericht der örtlichen zeitung, der Shelter-Bay Gazette, eingeleitet.

Da die Autorin alle Charaktere sehr gut beschrieben hat, konnte ich mir jeden von ihnen gut und bildlich vorstellen.  Aber nicht nur Aussehen, auch das Verhalten und bei Zoe und Will, die Gedanken und  Gefühle, wurden einem nähergebracht. Schnell wuchsen mir so einige Charaktere ans Herz, besonders Will, Zoe und Wills bester Freund Angus, welcher bei der Gazette arbeitet.

In „Sirenenfluch“ passiert leider nicht sonderlich viel an Handlung, überhaupt würde ich behaupten, dasa in der ersten Hälfte des Buches eigentlich gar nichts geschieht das Spannung aufbauen würde. Die erste Heälfte des Buches besschäftigt sich vielmehr damit uns den Ort und die Charaktere näher zu bringen. Es dreht sich auch stark um Tims Tod, der Will und Zoe einfach nicht zur Ruhe kommen lässt, der Tod von Tim ist in „Sirenenfluch“ überhaupt ein großes Thema. Klar ist es schon wichtig darüber zu reden, meiner Meinung nach hätte man das ganze aber auch etwas kürzen können und sich dafür mehr mit anderen Sachen beschäftigen können. Trotz der Tatsache, das die erste Hälfte des Buches wirklich etwas zäh war, wollte ich trotzdem immer weiterlesen. Da „Sirenenfluch“ auch nur etws über 300 Seiten hat, war es eigentlich auch nicht weiter schlimm.
In der zweiten Hälfte des Buches wird es dann schon interessanter, aber so richtige Spannung baute sich bei mir erst in den letzten Kapiteln auf. Dort angekommen konnte ich das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen und ja es ging dann auch ziemlich schnell, dass das Ende kam. Dieses klärt zwar einiges, aber trotzdem bleiben einige Dinge offen, die dann hoffentlich in der Fortsetzung geklärt werden.

Cover
Ich finde es wunderschön! Besonders die Blume, die sich von dem anderem auch etwas abhebt und sofort ins Auge springt. Auch die Schrift hebt sich etwas ab.

Mein Fazit
„Sirenenfluch“ hat mir zwar ziemlich gut gefallen und widmet sich mit den Sirenen, einem Thema welches in der Jugendfantasy noch nicht all zu oft vorkommt und dennoch es hätte um einiges besser sein können. Im Buch passiert leider nicht besonders viel und überhaupt die erste Hälfte liest sich eher sehr mau, in den letzten Kapiteln punktet das Buch dafür mit umso mehr Spannung. Auch die Charktere und der Schreibstil punkten, dennoch bin ich mir noch nicht sicher ob ich die Fortsetzung lesen werde, das wird sich dann zeigen.

3/5 Punkten

Über den Autor


Lisa Papademetriou hat bereits mehrere Jugendbücher veröffentlicht. Sie lebt mit Mann, Tochte rund Hund in Massachusetts und arbeitet derzeit an der Fortsetzung von „Sirenenfluch“.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Küss mich, Werwolf

Format: Taschenbuch
Preis:(D) € 8,99 (A) € 9,30
Autor: Christine Warren
Originaltitel: Wolf at the Door (others 01)
Seiten: 416
Verlag: blanvalet
Erscheinungstermin: 17. Januar 2011
ISBN: 978-3442375141
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung

Der erste Roman einer neuen paranormalen Serie!

Sullivan Quinn hat nicht Irland verlassen und ist 3000 Meilen nach Amerika gereist, nur um sich nun Hals über Kopf zu verlieben. Aber ein Dufthauch der Anthropologin Cassidy Poe genügt, um ihn verrückt zu machen. Auch Cassidy fühlt sich leidenschaftlich zu Sullivan hingezogen, aber noch ahnt sie nicht, wer Sullivan in Wirklichkeit ist. Und sie weiß nicht, dass er sie in höchste Gefahr bringt. Denn Sullivan hat eine gefährliche Mission …
Inhalt
Die „Anderen“, das sind alle möglichen Wesen, wie auch Werwölfe oder Vampire, halten eine äußerst wichtige Versammlung ab. Auf dieser haben Quinn und Cassidy ihre erste und nicht gerade gewöhnlichste Begegnung. Quinn wird schnell klar, dass Cassidy sein Weibchen wird und auch Cassidy findet Quinn unwiderstehlich. Doch schon bald wird die Lage ernst und die Beiden müssen herausfinden wer das Leben der „Anderen“ gefährdet…

Meinung
Ich muss sagen, dass ich mit „Küss mich, Werwolf“, so meine Probleme hate. Zunächst habe ich mich nur schwer in das Buch eingefunden. Der Schreibstil der Autorin ist stellenweise ziemlich langatmig. Da fehlte einfach das gewisse Etwas, das die Spannung aufbaut und einen weiterlesen lässt. Natürlich gab es auch durchaus spannende Kapitel, nur waren die Stellen dazwischen eben teilweise langweilig. Die Charaktere wurden auch nicht unbedingt detailliert beschrieben, ich fand aber das es für das Buch ausreichend ist. Die Beziehung zwischen Cassidy und Quinn ist hingegen sehr gut und glaubwürdig gelungen.
Ebenso fand ich die Idee mit den „Anderen“ gut, denn sie bringt etwas Neues und auch Schwung in das Buch.

Cover
Das Cover ist nichts Besonderes,  aber trotzdem sehr ansehnlich. Durch den muskulösen Mann und das Halbe Werwolf Gesicht ist es auch dem Inhalt angepasst.

Mein Fazit
Ein schönes Buch für zwischendurch, dass durch viele langatmige Stellen leider Abzüge machen musste.


3/5 Punkte

Einen herzlichen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Donnerstag, 2. Juni 2011

teach me


Format: Taschenbuch
Preis: (D) € 7,95 (A) € 8,20
Autor: R. A. Nelson
Originaltitel: teach me
Seiten: 384
Verlag: Ravensburger
Erscheinungstermin: 1. Juni 2008
ISBN: 978-3473582808
Kaufen bei: Amazon (nur noch von anderen Anbietern verfügbar)

Kurzbeschreibung
Nine hat sich unsterblich in ihren Lehrer verliebt. Mit ihm erlebt sie den freien Fall in das aufregende Universum der Liebe. Doch der Glücksstrudel endet im Bodenlosen, denn Nine wird verlassen und muss ihre Daseinskoordinaten neu setzen.


Inhalt
Ein neuer Lehrer kommt an die Schule und er ist verdammt gut aussehend. Wer kennt das nicht? Eine Schwärmerei für Jemanden, der unerreichbar ist, mit dem eine Beziehung unmöglich scheint und dennoch macht man sich Hoffnungen, obwohl man weiß man hat keine Chance. Doch bei Nine ist  das anders, denn sie liebt Mr. Mann von ganzem Herzen. Eine verbotene Liebe für die Nine zu viel aufs Spiel setzt…

Meinung
Stell dir vor du liebst deinen Lehrer und er liebt dich. Ihr trefft euch heimlich, da eure Liebe verboten ist. Genauso geht es Nine, oder auch Carolina, wie sie eigentlich heißt. Anfangs ist Nine ein eher zurückhaltendes Mädchen, welches sich für keinen der anderen Schüler auch nur ansatzweise interessiert. Sie nerven sie. Im Verlauf des Buches durchlebt Carolina eine 180° Wendung, sie sagt ihre Meinung offenkundig und wirkt außerdem schon leicht psychopatisch. Warum? Nun, das müsst ihr dann schon selber herausfinden. Ebenso wie Nine zu Beginn, ist auch Mr. Mann eher diskret, außerdem verhält er sich seinem Alter nicht entsprechend.  Dem Autor ist es sehr gut gelungen einzigartige Charaktere zu erschaffen. Der Schreibstil ist eher nüchtern, allerdings ist das bei „teach me“ nicht unbedingt schlecht, da so die Handlung schneller voranschreitet. Sehr gefallen hat mir, dass die Gedichte von Emily Dickinson nicht direkt übersetzt wurden, man aber im Anhang die übersetzten Gedichte findet. Unter „teach me“ hatte ich mir eigentlich etwas ganz anderes erwartet, als Vorbild sollte man Carolina jedenfalls nicht nehmen. Ein Großteil des Buches blieb für mich leider eher unglaubwürdig. Schade eigentlich, denn ansonsten steckt in „teach me“ sehr viel Potenzial.

Cover
Der Apfel mit dem Zitat aus dem Buch, ist sehr passend, denn irgendwie stehen rote, glänzende Äpfel doch auch für Lehrer, oder?

Mein Fazit
Trotz allem ist „teach me“ immer noch ein gutes Buch, welches man durchaus lesen kann, es ist aber auch egl wenn man es nicht tut.

3/5 Punkten

Über den Autor

R.A. Nelson ist der Autor von Teach Me, Breathe My Name, Days Of Little Texas und Throat. Bisher sind zwei seiner Bücher, nämlich Breathe My Name mit dem deutschen Titel Shine, sowie Teach me in Deutschland erschienen.  Nelson lebt mit seiner Familie in North Alabama und arbeitet bei der NASA.

Freitag, 22. April 2011

Happyface


Preis: (D) € 14,95 (A) € 15,40
Autor: Stephen Emond
Originaltitel: Happyface
Seiten: 319
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: Februar 2011
ISBN: 978-3785572139
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Wie man sich durchs Leben grinst …
Erst war alles Scheiße. Dann ist er umgezogen, hat angefangen zu grinsen – und plötzlich ist die Welt eine andere. Er hat jede Menge Freunde, die Mädchen stehen auf ihn und ohne ihn läuft keine Party. Warum? Weil er cool ist und schlagfertig, immer gut gelaunt und für jeden Mist zu haben, kurz – weil er HAPPYFACE ist …
Dies sind die Aufzeichnungen und Erkenntnisse eines Teenagers, der sich eines Tages neu erfindet. Er setzt ein Grinsen auf, lächelt sich durch die ganze Kacke und wird zu – Happyface!

Inhalt
Ein unbeliebter Junge: Keine Freunde und vor allem keine Freundin, er ist ein Außenseiter. Doch als er mit seiner Mutter umzieht, verändert sich alles. Er will sich ändern und endlich  etwas aus seinem Leben machen, das schwört er sich (und seinem Skizzenbuch). Er wird zu Happyface, doch ist er wirklich glücklich oder ist alles nur Fassade?

Meinung
Ein Buch voller Zeichnungen und dazu auch noch als Tagebuch geschrieben? Das wird bestimmt etwas neues, dachte ich mir. Wurde es auch. Die Zeichnungen im Buch sind wirklich gut und der Humor, der sich durch das ganze Buch zieht, ebenso. „Happyface“ ist wie ein Tagebuch geschrieben, unterscheidet sich aber durch die Zeichnungen und die Art der Einträge von „normalen“ Tagebüchern.  Denn Happyface beschreibt nicht seinen ganzen Tag und was er alles gemacht hat, sondern immer nur einzelne Situationen oder Tage, die ihm besonders im Gedächtnis bleiben. So richtig anfreunden konnte ich mich mit Happyface nicht, denn bis zum Ende hin erschien er mir als eher kühler Charakter. Auch die anderen Charaktere haben mich, aufgrund mangelnder Beschreibungen, nicht beeindrucken können. Durch die Art, wie das Buch geschrieben ist, ist allerdings auch nicht ganz so viel Spielraum für Charakterbeschreibungen, dennoch etwas mehr wäre möglich gewesen. Das Buch hat mich aber dennoch mit seiner übermittelten Botschaft und den Zeichnungen überzeugt.

Cover
Das Cover hätte man gar nicht besser auswählen können, denn es passt einfach perfekt zum Buch.

Mein Fazit
Ein abwechslungsreiches Buch, welches vor allem Comic-Fans überzeugen wird.

3/5 Punkten

Autor
Bevor Stephen Emond seine Idee eines tagebuchartigen Cartoon-Romans umsetzte, erschuf er die Comicfigur Emo Boy, die über den Independent-Comicverlag Slave Labor Graphics bekannt wurde. Außerdem machte er sich über seinen Comicstrip Steverino einen Namen, der jahrelang in der Conneticut Newspaper erschien. Happyface ist Emonds erster Roman.

Einen herzlichen Dank an den Loewe Verlag für die bereitstellung des Rezensionsexemplares!