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Donnerstag, 28. März 2013

Hundert Namen

Format: Gebunden
Preis: (D) € 18,99 (A) € 17,50
Autor: Cecelia Ahern
Originaltitel: One Hundred Names
Seiten: 400
Verlag: Krüger
Erscheinungstermin: 25. Oktober 2012
ISBN: 978-3810501486
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Eine geheimnisvolle Namensliste ist alles, was sie hat. Die Liste ist ein Vermächtnis. Und ihre einzige Chance … Die junge Journalistin Kitty Logan ist am Tiefpunkt: Durch einen schweren professionellen Fehler hat sie fast das Leben eines Menschen zerstört. Und damit auch ihren eigenen Ruf, ihre Karriere und den Glauben an sich selbst. Da bittet ihre Mentorin sie, einen Artikel für sie zu übernehmen. Und auf einmal steht Kitty da mit einem Abgabetermin und einer Liste mit hundert Namen. Hundert Menschen, über die niemand etwas weiß … (© Bild und Text: Fischerverlage.de)

Inhalt
Katherine Logan hat einen schweren Fehler gemacht und dadurch nicht nur ihres, sondern auch das Leben eines anderen Menschen zerstört. Doch noch will Kitty ihren Fehler nicht so ganz einsehen, erst als ihre Chefin und Freundin Constance stirbt und nichts als eine Liste mit 100 Namen für Kitty hinterlässt, beginnt diese aufzuwachen. Doch was hat es mit dieser Liste auf sich? Was verbindet all diese Menschen? Kitty hat nur zwei Wochen Zeit um das herauszufinden und sie weiß, dass Constanzes Idee, der Artikel ihres Lebens werden wird.

Meinung
Cecelia Aherns Bücher schaffen es doch immer wieder mich ganz tief im Herzen zu berühren. Jedes ihrer Bücher greift wichtige Themen aus dem alltäglichen Leben auf und jedes zeigt was wirklich wichtig im Leben ist. Egal ob mit leichten Fantasy Elementen gemischt oder ganz realistisch, wie in „Hundert Namen“. Seit „P.S. Ich liebe dich“ bin ich ein großer Fan der Autorin und das wird sich so schnell auch nicht mehr ändern.

Der Großteil des Buches besteht aus Dialogen und so lernt man gemeinsam mit Kitty die verschiedensten Menschen kennen. Alle sind sie so unterschiedlich und doch ist jeder Einzelne wichtig und etwas Besonderes. Das Buch lässt sich problemlos und schnell lesen und Seite um Seite steigt die Neugier, was es mit der Liste auf sich hat, doch um das so richtig zu verstehen, muss man sich gedulden.

Mit „Hundert Namen“ hat Cecelia Ahern etwas in mir wachgerüttelt und mir wieder klar gemacht,welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind. Das jede einzelne Person besonders und wichtig ist. Jeder hat seine eigene Geschichte zu erzählen und das sollte man nie vergessen. Die verschiedenen Charaktere im Buch wachsen einem schnell ans Herz. Sowohl Kitty, wie die Personen die sie von der Liste trifft, aber auch Kittys bester Freund Steve und Constances Ehemann Bob.

Im Laufe des Buches durchlebt Kitty eine riesige Veränderung. Sie sieht ihre Fehler ein und lernt mit ihnen zu leben und muss, auf meistens eher unangenehme Weise, erst lernen wem sie trauen kann und wem nicht. Doch von der, zu Beginn des Buches verbitterten, nicht immer ganz so ehrlichen Kitty ist am Ende nichts mehr zu sehen.

Was immer ihr also gerade durchmacht, denkt daran, dass es irgendwann immer wieder bergauf geht. Man muss nur an sich selbst glauben.

Cover
Ich finde das Cover jetzt nicht besonders oder außergewöhnlich, aber es gefällt mir ganz gut. Die Cover von Cecelia Ahern Büchern, sind ja leider meistens nicht sehr aussagekräftig. Allerdings finde ich die Symbolik der Fische sehr gut gelungen.

Mein Fazit
Für Fans der Autorin definitiv ein Muss, wer Ahern vorher schon nicht mochte, wird von diesem Buch möglicherweise auch enttäuscht werden. Aber all jene die eine etwas ernstere Lektüre, die auch zum Nachdenken anregt suchen, sind hier richtig. In „Hundert Namen“ zeigt uns Cecelia Ahern wieder einmal die wirklich wichtigen Dinge im Leben und wie viel jeder Einzelne zu erzählen hat.

4/5 Punkte

Über den Autor
Cecelia Ahern ist eine der erfolgreichsten Autorinnen weltweit. Sie wurde 1981 in Irland geboren und studierte Journalistik und Medienkommunikation in Dublin. Mit 21 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, der sie sofort international berühmt machte: ›P.S. Ich liebe Dich‹, verfilmt mit Hilary Swank. Danach folgten Jahr für Jahr weitere weltweit veröffentlichte Bücher in Millionenauflage. Die Autorin wurde für ihr Werk mehrfach ausgezeichnet, schreibt auch Theaterstücke und Drehbücher und konzipierte die TV-Serie ›Samantha Who?‹ mit Christina Applegate. Cecelia Ahern lebt mit ihrer Familie im Norden von Dublin. (© Fischerverlage.de)

Donnerstag, 7. Februar 2013

Dark Canopy

Format: Gebunden
Preis: (D) € 18,95 (A) € 19,50
Autor: Jennifer Benkau
Originaltitel: /
Seiten: 528
Verlag: Script 5
Erscheinungstermin: März 2012
ISBN: 978-3-8390-0144-8
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr… ( © Text und Bild: Script 5 Verlag)

Inhalt
Die Percents haben den Krieg gegen die Menschen gewonnen und die Herrschaft übernommen. Mit speziellen Maschinen, den sogenannten „Dark Canopy“ verdunkeln sie den Himmel, da sie direktes Sonnenlicht nicht ertragen. In dieser Welt lebt die 19-jährige Joy mit in einem Rebellenclan. Sie haben es nicht leicht und wenn die Percents sie erwischen werden sie entweder versklavt oder gleich getötet, denn außerhalb der Stadt zu leben ist verboten. Den Kampf gegen die Percents hat der Clan schon lange aufgegeben, jetzt geht es nur noch ums Überleben. Als sich Joy mit ihrer besten Freundin Amber in die Stadt schleicht um Pelze gegen Nahrung zu tauschen, werden die beiden an die Percents verraten. Joy gelingt die Flucht, doch Amber bleibt zurück. Gemeinsam mit ein paar der anderen Clanmitglieder plant Joy Ambers Rettung, doch  diese Scheitert fürchterlich und auch Joy wird von den Percents eingefangen. Sie wird zur Soldatin des Percents Neél, das bedeutet dass sie am Chivvy um ihr Leben laufen muss. Aber sind die Percents wirklich alle so schrecklich, haben sie nicht auch ein Herz?

Meinung
„Dark Canopy“ hat mir, umso weiter ich in dem Buch war, immer besser gefallen. Zu Beginn tat ich mir etwas schwer hineinzukommen, es war alles sehr verwirrend, da nur nach und nach immer wieder mal etwas erklärt wird.

Das Buch wird aus unterschiedlichen Sichten erzählt, allerdings sind die meisten Kapitel aus der Sicht von Joy. Aber egal welcher Charakter gerade erzählte, es blieb immer spannend. Besonders zum Ende hin zwingt einen diese Spannung einfach zum Weiterlesen. Man möchte doch unbedingt wissen wie es weitergeht und das Ende lässt einen dann leider mit einem bösen Cliffhanger zurück. Aber das kennt man  ja aus den meisten Büchern. Etwas gestört hat mich, das man nur sehr wenig über die Welt in der Joy lebt erfährt. Vermutlich war das teilweise beabsichtigt, da die meisten Bewohner selbst nicht allzu viel wissen, allerdings wurde das Buch dadurch Anfangs auch ziemlich verwirrend. Jennifer Benkau beschrieb die Atmosphäre und Gefühle sehr gut, so dass man die Angst oder Wut schon fast in der Luft spürte.

Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und auch unterschiedlich ausgeprägt. Über manche erfuhr man nur sehr wenig, Joy und Neél, kennt man wenn man das Buch ausgelesen hat dafür schon ziemlich gut. Besonders Neél wuchs mir sehr schnell ans Herz und das obwohl er doch eigentlich der Feind sein sollte. Mit Joy musste ich mich doch erst anfreunden, manchmal konnte ich ihre Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehen. Allerdings wachsen sowohl sie, wie auch Neél im Laufe des Buches enorm. Beide lernen, das sie eben doch nicht so unterschiedlich sind wie sie dachten und das viele Dinge auch nur durch den Hass anderer passieren und doch eigentlich gar nicht nötig wären. Könnten Menschen und Percents nicht in Frieden miteinander leben? Kennt ihr das wenn man einen Charakter zuerst wirklich mag, und er dann aber total unsympathisch wird und ihr ihn so richtig hasst? Auch das passierte mir in „Dark Canopy“ und damit hat es Jennifer Benkau richtig gut geschafft den Leser zu täuschen. Den Verlauf der Geschichte konnte ich gar nicht vorausahnen und so wurde ich immer wieder überrascht, sowohl positiv als auch negativ.

„Dark Canopy“ hat mich wirklich positiv überrascht. Ich freue mich schon richtig auf die Fortsetzung „Dark Destiny“

Cover
Gant toll am Cover finde ich, dass man richtig sieht wie sich der Himmel verdunkelt und wie das Mädchen, das vermutlich Joy darstellen soll, die letzten Sonnenstrahlen einfängt.

Mein Fazit
„Dark Canopy“ überraschte mich doch ziemlich, denn es war anders als erwartet, allerdings im positiven Sinne. War ich Anfangs noch skeptisch, so legte sich das ziemlich schnell und die Spannung stieg Seite um Seite. Greifbare Emotionen und tolle Charakter machen das Buch zu einem wahren Page-Turner. Durch den bösen Cliffhanger kann ich den zweiten Band „Dark Destiny“ gar nicht mehr erwarten.

4/5 Punkte

Über den Autor
Jennifer Benkau wurde 1980 in Solingen geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann, drei Kindern und zwei Katzen inmitten lauter Musik und vielen Büchern lebt. Nachdem sie in ihrer Kindheit Geschichten in eine Schreibmaschine gehämmert hatte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie zehn Jahre später, an einem verregneten Dezembermorgen, on ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. Von dem Moment an gab es kein Halten mehr. „Dark Canopy“ ist ihr erster Roman für Junge Erwachsene.  (© Script5 Verlag)

Einen herzlichen Dank an den Script 5 Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Samstag, 12. Januar 2013

Auf der anderen Seite ist das Gras viel Grüner

Format: Broschiert
Preis: (D) € 12,99 (A) € 13,40
Autor: Kerstin Gier
Originaltitel: /
Seiten: 288
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungstermin: 11. November 2011
ISBN: 978-3785760505

Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Kati ist mit Felix glücklich, aber inzwischen hat sich der Alltag in ihr Liebesleben geschlichen – und damit die Zweifel: Ist es überhaupt eine gute Idee, mit ihm alt werden zu wollen? Als sie Mathias kennen lernt und sich in ihn verliebt, wird Katis Leben plötzlich kompliziert. Und turbulent. Besonders, als sie einen Unfall hat und im Krankenhaus wieder zu sich kommt. Exakt einen Tag, bevor sie Felix das erste Mal begegnet ist - fünf Jahre zuvor. Dieses Mal möchte Kati alles richtig machen - und sich für den richtigen Mann entscheiden ...
Ein Roman über die große Liebe und das kleine Glück. Und über die Schwierigkeiten, das Schicksal zu überlisten. ( © Text und Foto: Bastei Lübbe Verlag)

Inhalt
Kati ist mit ihrem Leben zufrieden, das denkt sie jedenfalls. Als sie aber auf den sehr attraktiven Matthias trifft beginnt sie alles zu überdenken. Was ist richtig und was falsch? Ist sie in ihrer Beziehung glücklich? Hätte sie nicht schon lange etwas ändern sollen? Kati kämpft gegen die Versuchung sich mit Mathias zu treffen, doch das Schicksal will das sie dennoch aufeinander treffen. Die beiden verlieben sich ohne Umschweife ineinander und dann hat Kati einen Unfall und wacht genau fünf Jahre früher im Krankenhaus auf. Vor fünf Jahren lernte sie ihren Ehemann Felix kennen, doch diesmal will sie alles anders machen und mit Mathias glücklich werden. Aber kann man sein Leben so einfach verändern, das Schicksal austricksen?

Meinung
Von Kerstin Gier hatte ich bis jetzt nur die „Edelstein-Trilogie“ gelesen, daher war ich doch sehr gespannt auf dieses Buch.

Gier schreibt mit sehr viel Humor und brachte mich dadurch ständig zum Schmunzeln und sogar laut auflachen. Ich mag ihre lockere Schreibweise sehr, es erscheint während dem Lesen fast so als würde man sich die ganze Zeit mit Kati unterhalten bzw. dass sie einem ihre Geschichte persönlich erzählt. Das Buch liest sich sehr schnell weg und so hatte ich es mal eben in einem Zug durchgelesen und mich am Ende doch kurz gewundert wie das jetzt so schnell ging.

Die humorvolle Art von Gier geht auch an den Charakteren nicht vorbei, denn diese sind doch alle sehr interessante, teilweise mit merkwürdigen Ansichten aber humorvolle Personen. Besonders Katis beste Freundin Marlene konnte mich mit ihrer sarkastischen Persönlichkeit schnell für sich gewinnen. Ähnlich wie Kati nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Die Gespräche der beiden mit ihren Kollegen im Büro waren somit jedes Mal aufs Neue sehr unterhaltsam. Felix und Mathias sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere und so ist es auch nicht verwunderlich das Kati bei beiden Vor- und Nachteile sieht. Gut fand ich das Gier auch die stark unsympathischen Charaktere nicht ausgelassen hat, denn mit Felix besten Freund Gereon würde ich mich zwar nicht gerne abgeben, doch auch die Unterhaltungen zwischen ihm und Kati hatten ihren Reiz und brachten noch zusätzlich Biss in das Buch.

An sich soll „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ wohl zeigen, dass es so wie es ist eben doch am besten ist. Aber denken wir uns nicht alle das ein oder andere Mal wie toll es nicht wäre ein anderes Leben führen zu können, oder bzw. noch einmal neu zu beginnen? Muss nicht jeder erst lernen was er im Moment hat – das eigene Leben zu schätzen lernen? Mir jedenfalls ging es auch schon so. 

Cover
Der Esel ist wirklich passend und im Ganzen gefällt mir das Cover eigentlich auch, obwohl ich es jetzt nicht überragend oder so finde.

Mein Fazit
„Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ war meine erste nicht Jugendbuch Erfahrung mit erstin Gier und ich bin froh es gewagt zu haben. Das Buch ist perfekt wenn man zwischendurch etwas witzig, erfrischendes braucht und macht richtig gute Laune. Nebenbei bekommt man auch noch einige Lebensweisheiten mit auf den Weg, wo man die ein oder andere vielleicht sogar für sich selbst verwenden kann.

4/5 Punkte

Über den Autor
Kerstin Gier lebt mit ihrer Familie in einem Dorf in der Nähe von Bergisch Gladbach. Sie schreibt mit sensationellem Erfolg Romane. "Für jede Lösung ein Problem" und ihre "Mütter-Mafia"-Romane wurden dank Mundpropaganda Bestseller und mit enthusiastischen Kritiken bedacht. Durch ihre Jugendbücher "Rubinrot", "Saphirblau" und "Smaragdgrün" ist ihre Fangemeinde noch größer geworden. ( © Text und Bild: Bastei Lübbe Verlag

Dienstag, 27. November 2012

Shine

Format: Gebunden
Preis: Gebunden nicht mehr erhältlich, als Taschenbuch: (D) € 7,99 (A) € 8,30
Autor: R. A. Nelson
Originaltitel: Breathe my name
Seiten: n.b.
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Erscheinungstermin: 1. Januar 2009
ISBN:  978-3473352982

Kaufen bei: Amazon 

Kurzbeschreibung
"Ich muss dich sehen. Bitte komm sofort. Wir müssen es zu Ende bringen." Ein Brief ihrer leiblichen Mutter schlägt wie ein Blitz in Frances' Leben ein. Elf Jahre sind vergangen seit jenem Tag, an dem Frances ihre vier Schwestern verlor. Elf Jahre sind vergangen, seit sie ihre Mutter das letzte Mal sah. Als ihre Mutter ihre Schwestern tötete. Frances weiß, was sie tun muss. Sie muss es zu Ende bringen ... (© Amazon.de)


Inhalt
Frances hat die Vergangenheit so gut es geht hinter sich gelassen, doch dann drängt sich ihre leibliche Mutter, die Person die ihr schreckliches angetan hat, durch einen einfachen Brief, wieder in Frances Leben. Frances lässt der Brief nicht los und sie weiß, dass sie ihre Mutter aufsuchen muss um das Ganze zu beenden, doch ihre Adoptiveltern würden das nie erlauben. Deshalb beschließt Frances sich mit Nix auf die Suche nach ihrer Mutter und vor allem nach der Wahrheit zu begeben.

Meinung
Ich hatte ja schon „Teach Me“ von R. A. Nelson gelesen, aber leider konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Ich wollte dem Autor trotzdem noch eine Chance geben und habe mich daher an „Shine“ gewagt und tatsächlich gefiel mir dieses Buch um Einiges besser.

In „Shine“ kam ich weitaus besser mit Nelsons Schreibstil klar. Ich wollte ständig weiterlesen, da sich die Spannung schnell aufbaute. Auch die Charaktere mochte ich diesmal lieber. Frances war in ihrer Rolle wirklich überzeugend, sie hat logischerweise große Angst vor ihrer Mutter, gleichzeitig aber auch das Verlangen sie wieder zu sehen. Nix gegenüber war ich anfangs recht skeptisch eingestellt, er verhält sich eben teilweise schon recht merkwürdig, ist aber auch ein richtig guter Kerl. Er hilft Frances durch ihre schwere Zeit und ist eine richtige Stütze. Eben genau diese zwei Eigenschaften miteinander kombiniert machen aus Nix eine ganz besondere Person, die man in dem Buch nicht missen möchte.
Gestört haben mich allerdings Frances Adoptiveltern, die waren mir ein bisschen zu übervorsichtig. Klar sie machen sich Sorgen um Frances, besonders wegen ihrer Vergangenheit, aber Frances ist 18 Jahre alt und kein kleines Kind mehr.
Frances beste freundin Ann Mirette war mir sofort sympathisch, besonders durch ihre offene, ehrliche Art, sie nimmt wahrlich kein Blatt vor den Mund.

In „Shine“ gibt es mehrere Kapitel aus Frances Vergangenheit, der Zeit mit ihre leiblichen Mutter und ihren Schwestern. Diese Kapitel waren teilweise schon recht bedrückend, besonders durch Frances Mutter und auch dadurch das man stets daran denken muss, was passiert. Überhaupt ist „Shine“ im Gesamten ein eher deprimierendes Buch, das muss es aber auch sein, anders wäre es gar nicht möglich ein so ernstes Thema realistisch rüber zu bringen.

Cover
Ich finde das Cover absolut schlecht gewählt,es vermittelt einen total falschen Eindruck vom Buch.

Mein Fazit
Ich bin froh R. A. Nelson noch eine Chance gegeben zu haben, denn mit „Shine“ hat mich Nelson wirklich beeindruckt. Frances langer Weg auf der Suche nach Gewissheit, wird sehr glaubwürdig geschildert und auch die Charaktere konnten mich überzeugen.

4/5 Punkte

Über den Autor
R.A. Nelson ist der Autor von Teach Me, Breathe My Name, Days Of Little Texas und Throat. Bisher sind zwei seiner Bücher, nämlich Breathe My Name mit dem deutschen Titel Shine, sowie Teach me in Deutschland erschienen.  Nelson lebt mit seiner Familie in North Alabama und arbeitet bei der NASA.


Sonntag, 15. Januar 2012

Totentöchter - Die dritte Generation

Format: Gebunden
Preis: (D) € 16,99 (A) € 17,50
Autor: Lauren DeStefano
Originaltitel:  Wither
Seiten: 400
Verlag: cbt
Erscheinungstermin: 19. September 2011
ISBN: 978-3570161289
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Sie sind jung und schön, doch dem Tod geweiht

Rhine ist sechzehn Jahre alt – und wird in vier Jahren sterben. Ein missratenes Genexperiment hat katastrophale Folgen für die Menschheit: Frauen leben nur bis zum zwanzigsten, Männer bis zum fünfundzwanzigsten Lebensjahr. In dieser Welt ist nicht ungewöhnlich, was Rhine passiert: Sie wird entführt und mit dem reichen »Hauswalter« Linden in eine polygame Ehe gezwungen, um möglichst schnell Nachkommen zu zeugen. Rhine präsentiert sich eine glitzernde Welt voller Luxus und Reichtum – eine Welt ohne Freiheit. Gemeinsam mit dem Diener Gabriel plant Rhine ihre Flucht, bevor es zu spät ist… ( © Amazon.de)

Inhalt
Die 16-jährige Rhine, lebt gemeinsam mit ihrem Bruder Rowan in einer Welt, in der längst nicht mehr alles so einfach ist wie bei uns. Männer werden nur noch 25 Jahre alt und Frauen sterben sogar schon mit 20 Jahren. Die Menschen haben eine „Impfung“ gegen alle Krankheiten und Allergien entwickelt und die Kinder die daraus entstanden sind, ist die sogenannte Erste Generation.
Dieser ging es noch gut, sie wurde nie krank. Doch die Kinder und deren Kinder, also die Zweite und Dritte Generation, wurden mit dem Virus, der sie so früh sterben lässt, infiziert.
Sämtliche  Wissenschaftler und Ärzte der Ersten Generation suchen seitdem erfolglos nach einem Gegenmittel.

Für Mädchen in Rhines Alter ist es besonders gefährlich,  sie werden oft entführt und zur Prostitution gezwungen oder Zwangsverheiratet. Genau das passiert auch Rhine, sie wird mit zwei anderen Mädchen, an den 21-jährigen Linden verheiratet. Doch Rhine will sich nicht fügen, sie will nicht von der Welt und schon gar nicht von Rowan weggesperrt werden. Als sie den Diener Gabriel kennenlernt schmiedet Rhine einen Plan.

Meinung
„Totentöchter“ ist eines dieser Bücher, das mich erst einmal sehr zwiegespalten zurückgelassen hat. Einerseits hat es mich wirklich umgehauen und begeistert, andererseits passiert in dem Buch aber auch gar nicht so viel.

Lauren DeStefano schreibt sehr flüssig und schaffte es, dass ich auch über die eher zähen Stellen, besser hinwegsehen konnte, den ich langweilte mich nie. So hatte ich mich auch ziemlich schnell durch das Buch gelesen. DeStefano erschuf eine Welt die mich wirklich überzeugt hat und die Frage: „Was wäre wenn uns so etwas passiert?“, in meinem Kopf auslöste. Die Welt in der Rhine leben muss ist nämlich schon lange nicht mehr so wie unsere. Durch den Virus, der die Menschen früh sterben lässt, hat sich viel verändert, vor allem in dem Verhalten der Menschen selbst. Es gibt viel Armut, Gewalt und Verbrechen. Rhine bleibt trotzdem immer stark, sogar als sie ihrem Bruder Rowan entrissen und mit Linden verheiratet wird gibt sie nicht auf. Rhine ist alles andere als naiv, sie weiß wie es auf der Welt zugeht und musste es auch schon des Öfteren mit eigenen Augen erfahren. Für ihre 16 Jahre ist sie ausgesprochen Reif, aber das muss man in so einer Zeit wohl auch sein.
Linden ist im Gegensatz dazu sehr naiv. Man würde ja meinen er sei der böse Kerl, aber das ist er eigentlich gar nicht, dadurch mochte ich ihn eigentlich auch ziemlich.
Rhine verbringt viel Zeit mit ihren Schwesterfrauen, so dass man auch über die so einiges erfährt. Zumeinen wäre da Rose, sie ist Lindens Erste Ehefrau und außerdem seine große Liebe. Rose ist 20 und daher schon am Virus erkrankt, was auch der Grund dafür ist, das Linden drei neue Frauen geheiratet hat.
Die älteste der neuen Ehefrauen, Jenna,  blieb immer etwas zurückhaltend, Rhine kam sie aber trotzdem ziemlich nah und ich mochte sie auch ziemlich schnell. Cecily ging mir aber ziemlich auf die Nerven. Sie ist zwar erst 13 und daher ist es klar, dass sie noch ziemlich naiv ist, aber dadurch hat sie auch sehr viel Schaden angerichtet.

Im Laufe des Buches lernt Rhine den Diener Gabriel kennen und entwickelt auch Gefühl für ihn, zumindest denkt sie das. Welche Beziehung die Beiden jetzt eigentlich zueinander haben, ist daher auch nicht so schnell wirklich klar. Aber Gabriel mochte ich sehr, er war nach Rhine sogar mein Lieblingscharakter. Gabriel ist nett, mitfühlend und hilfsbereit, er hat wirklich immer versucht Rhine zu helfen und das auch wenn er dadurch in Schwierigkeiten geriet.

Die Gegensätze in „Totentöchter“ sind schon ziemlich beeindruckend. Rhine kommt aus einer ärmeren Gegend und musste gemeinsam mit ihrem Bruder Rowan, oft ums Überleben kämpfen. Bei Linden hat sie alles was sie braucht, dafür fehlt ihr die Freiheit. Bei ihm ist sie eben im Goldenen Käfig gefangen.

Cover
Ich finde es wunderschön und überzeugend umgesetzt. Das Kleid von dem Mädchen ist richtig hübsch und der Vogel spiegelt Rhines Lage wieder. Perfekt!

Mein Fazit

Mit „Totentöchter“ konnte mich Lauren DeStefano schon mal für sich gewinnen und ich bin gespannt ob sie es schafft die Folgebänder noch besser umzusetzen. „Totentöchter“ zeigte mir wieder mal, wie gut ich es in meinem Leben eigentlich habe. Man sollte das Leben wirklich genießen, denn allles kann sich sehr schnell ändern.

4/5 Punkte



Über den Autor
Lauren DeStefano wurde in New Haven, Connecticut geboren und absolvierte ihren Bachelor-Abschluss am Albertus Magnus College im Fach Kreatives Schreiben. Lauren DeStefano schreibt, seit sie klein ist – unter anderem auf der Rückseite von Speisekarten und auf den Notizblöcken ihrer Mutter.
„Totentöchter- Die dritte Generation“ ist ihr höchst erfolgreichstet Jugendbuchdebüt, das in den USA hervorragende Kritiken erhielt. (© Text: cbt Verlag, Foto: Henry S. Dziekan III.)

Einen herzlichen Dank an den cbt Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Soul Screamers - Mit ganzer Seele

Format: Taschenbuch
Preis: (D) € 9,99 (A) € 10,30

Autor: Rachel Vincent
Originaltitel: My Soul to Take
Seiten: 304
Erscheinungstermin: Oktober 2011
ISBN: 978-3899419467
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Sie kann keine Toten sehen, aber …
Sie spürt, wenn jemand in ihrer Nähe sterben wird. Und dann zwingt eine unbesiegbare Macht sie zu schreien, so laut sie kann.
Kaylee kann ihr Glück kaum fassen. Der schärfste Typ der Schule hat sie angesprochen! Nash hat die schönsten braunen Augen, die sie je gesehen hat. Als er sie auf die Tanzfläche zieht, glaubt Kaylee zu träumen. Aber das perfekte Date hat sie sich anders vorgestellt. Erst entdeckt sie ein Mädchen, das scheinbar von einem schwarzen Nebel umgeben ist. Dann wird Kaylee übel, und plötzlich lastet eine schreckliche Schwere auf ihr. Um nicht zu schreien, dass die Fensterscheiben zerspringen, rennt sie schweißgebadet raus. Wie peinlich! Nash muss sie jetzt für völlig verrückt halten. Doch seltsamerweise bleibt er ganz ruhig … Am nächsten Tag erfahren sie, dass das Mädchen tatsächlich tot ist. Bald sterben weitere. Und Kaylee ist die Einzige, die weiß, wen es als Nächsten trifft … (© Mira Taschenbuch Verlag)

Inhalt
Kaylee hat eine sehr besondere aber auch furchtbare Gabe. Sie spürt wenn ein Mensch bald sterben wird und verspürt dann den Drang zu schreien. Genau das muss ihr natürlich dann passieren, als sie mit ihrer besten Freundin Emma in einer Disko ist und den süßen Nash trifft. Kaylee weiß, jeden Moment wird er sie für verrückt halten und sich über sie lustig machen, doch nichts dergleichen geschieht. Nash hat sogar richtiges Verständnis und hilft Kaylee sich zu beruhigen. Bald darauf erfährt Kaylee auch was es mit ihrer Gabe auf sich hat.

Meinung
Ich habe mir gar nicht so viel von „Soul Screamers“ erwartet, daher war ich auch umso überraschter, dass das Buch eigentlich richtig gut ist.

Das Buch wird aus Kaylees Sicht erzählt, was mir wirklich gut gefallen hat, da Kaylee ein sehr sympathischer Charakter ist, aber dazu später mehr.
Die Kapitel kamen mir auch nie zu lang vor, so dass ich auch nie das Gefühl bekam, mich durch ein Kapitel durchquälen zu müssen. Im Ganzen hat mir Rachel Vincents Schreibstil also richtig gut gefallen, bis auf ein paar kleine Logikfehler. Zum Besipiel behauptet Kaylee einmal keinen Durst zu haben und bestellt sich dann trotzdem eine Cola. Solche kleinen Dinge, nicht weiter Schlimm.

Wie schon vorher erwähnt, mochte ich Kaylee wirklich sehr. Sie ist total sympathisch, hat ihren eigenen Kopf und setzt stets ihren Willen durch. Weiterst hat es Kaylee natürlich auch nicht leicht, aber so ist das mit den Protagonisten ja meistens. Aber es stimmt schon, so etwa macht ein Buch einfach spannender und man entwickelt viel schneller Sympathien für die Protagonisten. So war das in „Soul Screamers“ auch.
Nash mochte ich ebenfalls auf Anhieb. Nur die Beziehung zwischen Kaylee und Nash konnte ich zu Anfangs nicht nachvollziehen. Die Beiden waren schon nach nicht einmal einen Tag ein Herz und eine Seele und das obwohl Kaylee eben immer wieder betont hat, dass sie sich nicht so schnell auf Nash einlassen will.
Als dann alles aufgeklärt wurde, konnte ich es zwar einigermaßen verstehen, aber eigentlich auch nur aus Nashs Sicht, aber so richtig verstehen werde ich so was sowieso nie.
Gern hatte ich außerdem noch Todd, über den will ich euch jetzt aber nichts erzählen, um nicht zu viel zu verraten.

„Soul Screamers“ hat mich ziemlich überrascht, da ich mit einer komplett anderen Story gerechnet hatte, als ich schließlich bekam. Aber es war eine eindeutig positive Überraschung. Schon die Idee hinter dem Schreien, wenn jemand sterben muss, finde ich klasse, so etwas ist noch nie dagewesen und in Kombination mit den anderen Dingen, die ich jetzt nicht verraten kann, ein wahres Lesevergnügen.

Cover
Das Cover zeigt ein Mädchen mit weit aufgerissenem Mund und Rauch im Vordergrund. Soll also die schreiende Kaylee darstellen. Ein Eye Catcher ist es dank den roten Lippen, die ich zwar etwas übertrieben finde, dazu auch noch.

Mein Fazit
„Soul Screamers“ kann ich jedem empfehlen, der auf etwas neues, ausgefallenes gewartet hat und dennoch nichts gegen die altbekannte Lovestory einzuwenden hat. Das Buch hat zwar ein paar kleine Logikfehler, diese werden aber durch die tolle Handlung und Charaktere ausgeglichen.

4/5 Punkte

Über den Autor
New York Times- Bestsellerautorin Rachel Vincent lebt in San Antonio, Texas. Als Älteste von vier Geschwistern ist sie selten um Worte verlegen – was sicher auch dazu geführt hat, dass sie Schriftstellerin geworden ist. Vincent teilt sich ein Büro mit zwei schwarzen Katzen und ihrem Fan der ersten Stunde. Wenn sie nicht gerade schreibt oder vor Tornados flüchtet, liest sie oder geht ins Kino. (© Mira Taschenbuch Verlag)


Einen herzlichen Dank für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares an den Mira Taschenbuch Verlag!

Mittwoch, 21. September 2011

Firelight - Brennender Kuss

Format:Gebunden
Preis: (D) € 17,95 (A) € 18,50

Autor: Sophie Jordan
Originaltitel: Firelight
Seiten: 376
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: 1. August 2011
ISBN: 978-3785570456
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
 
Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben.
Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll?
Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein denn Will ist ein Drachenjäger...
Mehr Infos rund ums Buch unter: www.firelightfans.de (© Loewe Verlag)

Inhalt
Jacinda ist ein Draki, also ein Mensch der sich in einen Drachen verwandeln kann. Als sie mit ihrer Freundin Az einen verbotenen Ausflug unternimmt, kommen ihnen die Jäger auf die Schliche und einer von ihnen ist Will. Aber Will ist irgendwie anders. Jacinda sehnt sich nach ihm und kann ihm fast nicht widerstehen, dabei ist er doch der Feind! Er jagt ihre Rasse! Als Jacinda mit ihrer Mutte rund ihrer Zwillingsschwester Tamra fliehen muss, wird ihr Leben auf die Probe gestellt. Wird sie die richtigen Entscheidungen treffen?

Meinung
An „Firelight“ kam ich eigentlich nur zufällig, daher bin ich umso glücklicher es gelesen zu haben. Erwartet habe ich mir eigentlich auch nicht viel und bis auf die Drakis bekommen wir in „Firelight“ ja auch die typische Story erzählt. Also alles wieder einmal ziemlich Klischeehaft und vorhersehbar, aber das machte mir nichts aus. Das Buch hat mich richtig gut unterhalten und mir auf jeden Fall schöne Lesestunden bereitet, da ist es mir nicht so wichtig, wie oft ich schon von der verbotenen Liebe gelesen habe.

 Mit Jordans Schreibstil kam ich auch richtig gut klar. Sie beschreibt Jacindas Gefühle, Gedanken und auch ihre Eindrücke sehr detailliert, aber auch nicht zu überzogen. Ich hatte also keine Probleme mir Orte oder Personen vorzustellen. Sophie Jordan schaffte es außerdem, dass sich fast durchs ganze Buch Spannung zieht. Langeweile kam nie auf und so musste ich auch immer unbedingt weiterlesen, man will immerhin wissen wie es weitergeht.

Die Charaktere waren, wie schon erwähnt, ziemlich klischeehaft. Das ist einerseits natürlich schon schade, da man sich, wie ich finde, auch ruhig mal etwas Neues ausdenken könnte, war aber andererseits nicht wirklich dramatisch.
Ich hätte gerne etwas mehr über Jacindas Zwillingsschwester Tamra erfahren, aber vielleicht kommt das ja in den Folgebänden noch.
Will ist als Jäger natürlich genau die Person, mit der Jacinda eigentlich nie zusammen sein darf. Jacinda selbst hat dem Buch aber auch den gewissen Pfiff gegeben. Sie ist ein eigentlich sehr mutiger Charakter, nur leider ließ sie sich viel zu oft beeinflussen und das nervte mich dann schon. Auch über die Drakis hätte ich gerne noch mehr erfahren, aber wie schon gesagt, es geht ja noch weiter.

Einige Dinge sind mir in der Handlung zu kurz gekommen, aber da „Firelight“ ja wieder nur ein Auftaktband ist, nehme ich mal schwer an, dass noch alles besser erklärt und geklärt wird.

Cover
Ich finde das Cover spiegelt durch die Schuppen über dem Auge des Mädchens und den roten Haaren, den Draki in Jacinda sehr gut wieder. Auch den Untertitel Brennender Kuss“, kann man nach dem Lesen sehr gut nachvollziehen.

Mein Fazit
Für jeden der nichts gegen Klischees und altbekanntes hat, ist „Firelight“ das richtige Buch. Besonders punktet es mit der Spannung, die sich wirklich durch das ganze Buch zieht.

4/5 Punkte

Über den Autor

Sophie Jordan wuchs auf einer Farm in Texas auf. Die geheimnisvollen Höhlen in den Bergen inspirierten sie schon früh zu Geschichten über Drachen und Jäger. Bevor sie das Schreiben zum Beruf machte, arbeitete sie viele Jahre als Englischlehrerin. Heute lebt die New-Yorkt-Times-Bestsellerautorin mit ihrer Familie in Houston. „Firelight“ ist ihr Jugendbuch-Debüt. (© Bild & Text: Loewe Verlag)




Einen herzlichen Dank an den Loewe Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Montag, 12. September 2011

Ashes, Ashes

Format: Gebunden
Preis: (D) € 16,95 (A) € 17,50

Autor: Jo Treggiari
Originaltitel: Ashes, Ashes
Seiten: 400
Verlag: ArsEdition
Erscheinungstermin: 5. Juli 2011
ISBN: 978-3760784717
Kaufen bei: Amazon, ArsEdition

Kurzbeschreibung

 Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr ...
Tödliche Epidemien, Tsunamis und Klimakatastrophen - die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen. Als eine der wenigen Überlebenden eines alles vernichtenden Virus versucht sie sich in den zum Dschungel gewordenen Ruinen von New York durchzuschlagen. Doch Lucys Welt ist voller Bedrohungen: gefährliche Diebe und skrupellose Plünderer streifen umher. Als eine Horde wilder Hunde sie jagt, gelangt sie ans Ende ihrer Kräfte. Doch wie aus dem Nichts taucht Aidan auf - ein Junge, der ihr hilft, der tödlichen Meute zu entkommen und sie überredet, sich seiner Gruppe von Überlebenden anzuschließen. Aber auch diese kleine Gemeinschaft wird bedroht. Und langsam beginnt Lucy zu ahnen, dass sie selbst das Ziel der nächtlichen Überfälle ist. Etwas an ihr scheint anders zu sein ... Doch was ist Lucys Geheimnis, das für die letzten überlebenden Menschen Bedrohung und Erlösung zugleich ist? (© Amazon.de)

Inhalt
Die Menschheit musste beträchtlich leiden, das Klima hat sich verändert und die Naturkatastrophen nehmen zu. Als dann auch noch eine Epidemie ausbricht wird fast die gesamte Menschheit ausgerottet, lediglich ein Prozent überlebt. Die 16-jährige Lucy ist eine der Überlebenden. Ganz alleine muss sie sich in dem, was einmal New York gewesen ist, durchschlagen und das klappt auch einigermaßen gut, bis sie von einer Horde von Hunden verfolgt wird und der Junge Aiden sie rettet. Lucy beschließt seimn Zuhause aufzusuchen und muss feststellen, dass sie auch dort nicht sicher ist.

Meinung
„Ashes, Ashes“ hörte sich für mich richtig spannend an, daher wollte ich das Buch auch unbedingt haben und glücklicherweise habe ich es dann auch bei Blogg dein Buch gewonnen. Wie ich es mir auch dachte, hat mich das Buch nicht enttäuscht, ich fand es sogar richtig gut.

An Jo Treggiaris Schreibstil musste ich mich erst mal gewöhnen. Anfangs, als Lucy noch alleine war, war es auch etwas zäh zu lesen, da alle ihrer Handlungen bis ins letzte detail beschrieben wurden. Mit der Zeit wurde es aber immer spannender und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Was ich vermisst habe waren mehr Gedanken und Gefühle von Lucy, denn diese kamen nur sehr rar vor. Den Lesefluss störte das aber nicht und obwohl die einzelnen Kapitel recht lang sind, las ich sie doch recht schnell und mir kam es so  vor als würden die Kapitel nur so dahinfliegen.

Lucy ist ein wirklich starker Charakter. Sie musste so viel durchmachen, und gab doch nie auf. Eine wahre Kämpferin. Durch ihre Ungeschicklichkeit wurde sie mir gleich noch sympathischer, da ich genauso tollpatschig bin.
Was ich von Aiden halten soll, wusste ich lange Zeit nicht. Er wuchs mir leider auch nie so richtig ans Herz, naja doch zum Ende hin schon. Die restliche Zeit über kam er mir aber eher wie ein unwichtiger Nebencharakter vor, obwohl er doch eigentlich eine wichtige Rolle spielt. Da hätte ich mir schon mehr gewünscht.
Dann war da noch Del, die Zeitweise zwar richtig nervig und gemein war, interessant fand ich sie trotzdem.
Es gab auch einige Nebencharaktere die mir wirklich ans Herz wuchsen. Sammy und Grammalie Rose, weil Beide einfach ganz besondere Persönlichkeiten waren.

„Ashes, Ashes“ ist ein besonders bedrückendes Buch, da es zeigt was, aufgrund der Klimaerwärmung, mit unserer Erde passieren könnte. Mal ganz ehrlich, soweit daher geholt ist das nicht und das macht das Buch umso erschreckender. Auch so eine starke Epidemie ist leicht vorstellbar, immerhin hatten auch wir schon mit Beispielsweise Vogel- und Schweinegrippe zu kämpfen. Was also wenn diese Krankheiten sich weiter verbreitet hätten oder mutiert wären?

Cover
Das Cover schaut in echt viel besser aus, als ich mir dachte! Der Titel ist erhoben und hat einen leichten Schimmer. Der untere Teil des Covers ist glänzend erhoben und zwar zieht er sich außerdem über das ganze Buch, also auch über die Rückseite. Auch die Kulisse mit den zerstörten Hochhäusern und dazu das Gestrüpp im Vordergrund ist sehr gut gewählt. Einzig und allein die zwei Personen, die ganz klar Aiden und Lucy darstellen sollen gefallen mir nicht. So wie sie stehen und auf das zerstörte blicken, ist schon in Ordnung, aber sie schauen einfach viel zu perfekt aus. Ich meine, das Mädchen hat ja nicht einmal einen Fleck auf dem weißen Top!

Mein Fazit
„Ashes, Ashes“ hat ich vor allem durch die Protagonistin Lucy aber auch durch die Handlung überzeugt. Das Buch zeigt außerdem eine schrecklich zerstörte Version unserer Welt und das Schlimme daran ist, das so etwas jederzeit wirklich passieren könnte.

4/5 Punkte

Über den Autor

Jo Treggiari wurde in London geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Ottawa, Kanada. Mit dem Schreiben begann sie bereits im Alter von acht Jahren, als sie klassische Märchen modernisierte und neu erzählte. Später wohnte sie in New York City und San Francisco, wo sie als Boxerin trainierte, Artikel für Punk-Magazine schrieb und ein eigenes Plattenlabel betrieb. Jo lebt heute mit ihrem Mann und ihren Kindern in Neuschottland, Kanada. Jo liebt Hunde, Krähen und Oktopusse, bloggt gern und entspannt sich beim Kuchenbacken. ( © Ars Edition 2011)

Einen herzlichen Dank an Blogg dein Buch und ArsEdition für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!



Donnerstag, 18. August 2011

Einmal rund ums Glück

Format: Broschiert
Preis: (D) € 14,95 (A) € 15,40
Autor: Paige Toon
Originaltitel:Chasing Daisy
Seiten: 460
Verlag: Krüger
Erscheinungstermin: 14. Juli 2011
ISBN: 978-3810520319
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Ein rasanter Liebesroman traumhaft!
Um mich musst du dir keine Sorgen machen. Ich habe nicht die Absicht, mir noch mal das Herz brechen zu lassen.
Selbstverständlich lüge ich. Ich habe das Gefühl, dass Will jeden Tag ein kleines Stückchen von meinem Herzen abbricht. Das macht mich fertig.
Daisy Rogers ist verliebt und das ist überhaupt nicht gut. Nicht nur, weil ihr berühmter Ex weder aus ihrem Leben noch aus ihrem Kopf verschwunden ist, sondern vor allem, weil der Mann ihrer Träume, William Trust, eine Freundin hat schon seit Jahren. Und als Formel 1-Fahrer setzt er auch noch täglich sein Leben aufs Spiel.
Von Melbourne über Monte Carlo und Sao Paulo bis Singapur ist Daisy zusammen mit ihrer Freundin Holly als Hostess in der Grand Prix-Welt unterwegs. Und mit den vielen Geheimnissen, die zwischen ihnen stehen, besteht keine Gefahr, dass ihr Leben langweilig werden könnte. (Quelle: Amazon.de)

Inhalt
Daisy Rogers ist Hostess bei der Formel 1. Ihr aufregendes aber auch stressiges Leben wird durch ihre Liebe zu dem Formel 1-Fahrer Will nur noch komplizierter, denn Will hat eine Freundin und diese kennt er schon sein ganzes Leben lang. Aber Daisy lässt nicht locker und verscuht weiter Wills Herz zu erobern. Aber das Schicksal macht es Daisy nicht gerade leichter…

Meinung
An Paige Toon Büchern komme ich nicht dran vorbei. Schon vor Monaten habe ich „Einmal rund ums Glück“ vorbestellt und als es dann ankam war ich erst mal im Urlaub ^^. Jetzt konnte ich es aber endlich lesen und habe es regelrecht verschlungen.

Ich mag Paige Toons Art zu schreiben sehr. Sie schreibt auf eine angenehme und oft sehr witzige, teils aber auch ernste Weise. Ihre Bücher lassen sich locker-flockig lesen. Ein Paige Toon Roman ist also perfekt für Zwischendurch oder auch als Sommer-/Urlaubslektüre.

Toon lässt einen viel an den Gedanken des Protagonisten teil haben und so war mir Daisy schon nach wenigen Seiten vertraut und eigentlich auch ziemlich sympathisch. Dennoch ist „Einmal rund ums Glück“ das erste Buch von Paige Toon indem ich Probleme mit der Protagonistin hatte. Daisys Entscheidungen konnte ich oft nicht nachvollziehen und viele kamen mir auch eher nicht ihrem Alter entsprechend vor. Teilweise handelte sie auch ziemlich egoistisch und verletzte dadurch andere.

Mit allen anderen Charakteren hatte ich hingegen meinen Spaß. Alle sind gut beschrieben, so dass ich sie mir leicht vorstellen konnte und egal ob sympathischer oder unsympathischer Charakter haben alle doch das gewisse Etwas, welches sie interessant macht, an sich. Besonders Luis, der andere Formel 1-Fahrer sticht hier hervor und hatte sofort Sympathiepunkte von mir.

In „Einmal rund ums Glück“ war es aber nicht immer nur lustig und schön, an manchen Stellen wurde es sogar richtig traurig, besonders die zweite Hälfte des Buches zeichnet sich eher dadurch aus.

Obwohl mich Formel 1 eigentlich so gar nicht interessiert habe ich „Einmal rund ums Glück“ wirklich genossen.

Cover
Ich finde das Cover ganz nett, mehr nicht. Was mir hier aber auffällt ist dass die Paige Toon Romane einen immer glänzenderen Einband bekamen. „Lucy in the Sky“ war noch ganz matt, „Du bist mein Stern“ matt-glänzend und „Einmal rund ums Glück“ ist ganz glänzend. Ich finde das glänzende am besten. Auch der Titel „Einmal rund ums Glück“ ist gut gewählt da Daisy das Glück wirklich erst umrunden muss um es letztendlich zu finden.

Mein Fazit
„Einmal rund ums Glück“ ist ein weitere gelungener Roman von Paige Toon, den ich euch wieder nur empfehlen kann. Perfekt als Sommerlektüre, für Paige Toon-Fans oder einfach nur für Zwischendurch. Einen Punkt musste ich dennoch abziehen, da ich mit der Protagonistin nicht wirklich klar kam.

4/5 Punkte


Über den Autor

Paige Toon wurde 1975 geboren. Als Tochter eines Rennfahrers wuchs sie in Australien, England und Amerika auf. Sieben Jahre lang arbeitete sie als Redakteurin beim Magazin „Heat“. Paige Toon lebt mit ihrer Familie in London.

Samstag, 13. August 2011

Die Frau des Zeitreisenden

Format: Taschenbuch
Preis: (D) €  9,95 (A) € 10,30

Autor: Audrey Niffenegger
Originaltitel: The Time Travellers Wife
Seiten: 544
Verlag: Fischer
Erscheinungstermin:  20. Oktober 2005
ISBN: 978-3596163908
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung

Inniger könnte eine Liebe nicht sein, als die zwischen Henry De Tamble und Clare Abshire. Als sie sich kennenlernten, war sie 20, er 28. Sie verliebte sich auf der Stelle in ihn, im festen Glauben, Henry schon ewig zu kennen. Was als Liebesfloskel reichlich abgenutzt klingt, trifft bei diesem seltsamen Paar den Nagel auf den Kopf. Tatsächlich kennt Clare ihren Zukünftigen schon seit ihrem sechsten Lebensjahr. Verwirrend? Nicht, wenn man die Umstände kennt, die diese Beziehung zu etwas Besonderem machen. Der recht sprunghafte Henry leidet nämlich am sogenannten "Chrono-Syndrom". In entscheidenden Momenten neigt er dazu, urplötzlich zu verschwinden, um an anderer Stelle in Zeit und Raum unvermittelt (und splitternackt) wieder aufzutauchen. Henry De Tamble ist ein Zeitreisender! (Quelle: Amazon.de)

Inhalt
Henry hat eine ganz besondere Krankheit, eine Genkrankheit durch die er gezwungen ist durch die Zeit zu reisen. In die Vergangenheit oder Zukunft an einem ihn ungewissen Ort zu einer ungewissen Zeit. Henry kann es nicht kontrollieren. Und dann begegnet er Clare, die ihn schon ihr ganzes Leben lang kennt.

Meinung
„Die Frau des Zeitreisenden“ wollte ich schon lesen seit ich den Film gesehen hatte. Als ich das Buch dann ganz günstig ergattern konnte, war ich natürlich dementsprechend glücklich.

Da ich schon einige Rezensionen zum Buch gelesen hatte, war ich auf den Schreibstil, oder besser gesagt die Übersetzung dessen, vorgewarnt. Das Buch ließ sich leider nur recht stockend lesen, da ich manche Passagen einfach mehrfach lesen musste, um den Sinn dahinter zu verstehen. Versteht mich nicht falsch, mir ist schon klar, dass „Die Frau des Zeitreisenden“ nicht unbedingt die leichteste Lektüre ist, aber das lag eindeutig an der Übersetzung. Manche Sätze ergaben nicht mal einen Sinn, waren grammatikalisch vollkommen falsch. Da ich das Buch im Urlaub gelesen habe, habe ich mir leider keine Notizen gemacht, sonst hätte ich euch jetzt einen Satz als Beispiel rausgeschrieben.

Ansonsten hat mich das Buch aber durch und durch beeindruckt. Es erzählt eine so schöne Geschichte von der liebe und dem Leben. Den höhen und Tiefen die damit verbunden sind. Es brachte mich somit zum Lachen aber öfter noch zum Weinen, denn im Traurigkeitsfaktor hat es das Buch auch ziemlich in sich.

Auch die Charaktere waren beeindruckend. Allen voran natürlich die Protagonisten Henry und Clare. Das Buch ist abwechselnd aus den Sichten der Beiden geschrieben. Während man das Buch liest versteht man  warum Henry und Clare wie für einander geschaffen sind und man velriebt sich selbst ein kleines bisschen in Beide.

Ganz besonders mochte ich die Stellen in denen zwei Henrys aus unterschiedlichen Zeiten aufeinander trafen, denn diese waren oft sehr unterhaltsam.

Cover
Ich mag es, es wirkt irgendwie verträumt und vor allem finde ich es wunderschön.

Mein Fazit
„Die Frau des Zeitreisenden“ ist ein wirklich wunderschönes Buch, mit einer Hammer Lovestory und ich verspreche euch, ihr werdet es mit vergnügen lesen. Jeder der aber gerne Englische Bücher liest, sollte es bei „Die Frau des Zeitreisenden“  im Original versuchen , ich denke dass sich das Buch dann flüssiger lesen lässt.

4/5 Punkten

Über den Autor

Audrey Niffenegger lebt als Schriftstellerin und bildende Künstlerin in Chicago. Ihr erster Roman ›Die Frau des Zeitreisenden‹ steht seit Erscheinen 2004 auf den Bestsellerlisten und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Niffenegger liebt ›Alice im Wunderland‹ und Rilke, sammelt Schmetterlinge, Bücher und Comics. (Quelle: Fischerverlage.de)

Freitag, 1. Juli 2011

Göttlich verdammt

Format: Gebunden
Preis: (D) € 19,95 (A) € 20,60
Autor: JosephineAngelini
Originaltitel: Starcrossed
Seiten: 494
Verlag: Dresseler
Erscheinungstermin:  Mai 2011
ISBN: 978-3791526256
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Schicksalhafte Liebe, antike Fehde, göttliches Erbe Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen indem sie sich ineinander verlieben Der ultimative Roman für alle "Biss"- und "Panem"-Fans - mit dem hinreißenden Sehnsuchtspaar: Helen und Lucas. Eine Highschool-Romanze mit Elementen aus der griechischen Mythologie.

Inhalt
Mit ihrem Vater lebt Helen auf der kleinen Insel Nantucket. Obwohl sich auf der Insel jeder kennt, hat es Helen immer geschafft nicht aufzufallen, denn sie ist sehr schüchtern. Doch als die Familie Delos auf die Insel zieht, ändert sich das schlagartig. Eigentlich kennt Helen die Familie gar nicht und dennoch verspürt sie unglaubliche Wut sobald jemand nur über die Delos spricht. Als sie auf Lucas Delos trifft, will sie ihn am liebsten töten und er Helen auch. Trotz dieser Tatsache können sich die Beiden nicht fernbleiben und Helen erfährt wer sie wirklich ist.

Meinung
Auf „Göttlich verdammt“ war ich schon länger neugierig. Ich fand dass sich griechische Mythologie mit Fantasy doch sehr interessant anhörte und das war es dann auch.

„Göttlich verdammt“ erzählt eine wirklich spannende Story. Von Liebe über Kampf und Freundschaft ist alles enthalten. Ich fand es auch wirklich toll etwas über die griechische Mythologie zu erfahren, was davon dann aber auch wirklich stimmt, weiß ich aber natürlich nicht.

Der Schreibstil der Autorin kam mir teilweise noch etwas unsicher und abgehakt vor, das könnte natürlich auch an der Übersetzung liegen. Ansonsten war das Buch aber wirklich flüssig zu Lesen.

„Göttlich verdammt“ hat auch wirklich tolle Charaktere, die tiefe zeigen, hervorgebracht. Besonders die Familie Delos mochte ich sehr. Jedes Familienmitglied hat etwas Besonderes an sich. Es haben auch alle verschiedene Fähigkeiten. Man lernt auch das Leben einer richtigen Großfamilie ein bisschen kennen, das fand ich auch toll. Auch Helen hat mich wirklich überzeugt, im Laufe des Buches beginnt sie immer mehr an sich zu glauben und beweist wahre Stärke. Ganz toll fand ich aber auch Claire, Helens beste Freundin. Sie ist eine wirklich gute Freundin und immer für Helen da, auch wenn diese sie gerade etwas vernachlässigt. Außerdem ist Claire auch eine richtig sympathische, lustige Person.

„Göttlich verdammt“ endet wirklich sehr offen und ich war schon etwas enttäuscht, dass eigentlich ziemlich wenig geklärt wurde und ich jetzt so lange auf den Folgeband warten muss.

Cover
Ich finde das Cover wirklich gelungen, besonders den goldenen Rahmen und die Schriftart. Es passt auch gut zum Inhalt des Buches. Ganz toll ist, dass das Buch auch ohne Schutzumschlag toll aussieht.

Mein Fazit
„Göttlich verdammt“ ist ein recht gut gelungener Auftakt der Trilogie. Mich hat besonders die Story mit ihren Charakteren überzeugt.

4/5 Punkte

Über den Autor
Josephine Angelini wurde in Massachusetts geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles. (Quelle: Amazon.de)

Dienstag, 21. Juni 2011

Plötzlich Fee - Sommernacht


Format: Gebunden
Preis: (D) € 16,99 (A) € 17,50
Autor: Julie Kagawa
Originaltitel: The Iron King
Seiten: 496
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungstermin: 21. März 2011
ISBN: 978-3453267213
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Mit sechzehn beginnt eine magische Zeit sagt man. Es warten dunkle Geheimnisse auf dich, und du findest endlich die wahre Liebe.
Sie haben Recht.
Mein Name ist Meghan Chase, ich lebe in Loisiana, bin sechzehn Jahre alt und seit gestern bin ich ... plötzlich Fee.

Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sich’s versieht, verliebt sie sich unsterblich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten? (Quelle: Amazon)

Inhalt
Meghan hat es nicht leicht. Ihr Vater ist verschwunden als sie sechs war und nun lebt sie mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihrem Halbbruder zusammen. Meghan hat nicht viele Freunde, sie scheint für Andere beinahe unsichtbar zu sein, sogar ihr Steifvater vergisst öfters auf sie. Zum Glück hat Meghan noch ihren besten Freund Robbie, doch auch dieser beginnt sich seltsam zu verhalten. An ihrem 16. Geburtstag artet schließlich alles aus. Meghans Bruder wird durch ein Wechselbalg ausgewechselt, Robbie ist nicht der, für den Meghan ihn immer hielt und schließlich begibt sich Meghan selbst ins Reich der Feen.

Meinung
Spätestens seit „Lamento“ bin ich ein großer Feen von Feen und ihrer Welt. Ich finde die ganzen Geschichten über Feen und alles was damit zu tun hat unglaublich spannend. In „Plötzlich Fee – Sommernacht“, bin ich wieder ein paar bekannten Elementen über den Weg gelaufen. Grundsätzlich sind aber sehr viele neue Ideen eingebaut, welche „Plötzlich Fee“ zu etwas Besonderem machen.

Julie Kagawas Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Die Seiten sind beim Lesen nur so dahingeschwunden.

Ganz toll fand ich außerdem die vielen einzigartigen Charaktere, wie zum Beispiel einen sprechenden Kater. Außerdem mochte ich Robbies spaßige Art sehr gerne unf auch Ash musste man einfach gern haben. Allerdings hat mich gestört dass es wieder diese typische Beziehung zwischen Ash und Meghan gab. Denn Meghan darf Ash natürlich gar nicht mögen, da er der Fein ist. Wir kennen das ja alle. Normalerweise stört mich das ja nicht, in „Plötzlich Fee“ kam es mir aber zu gewollt vor. Zumindest Anfangs.

Ansonsten habe ich aber gar nichts zu bemängeln, denn im Großen und Ganzen ist „Plötzlich Fee – Sommernacht“ ein sehr gelungenes Buch.

Cover
Auf den ersten Blick fand ich das Cover wirklich schön, wenn man allerdings genauer hinsieht, merkt man dass diese kleinen grünen Blätter einfach nur über das Auge gelegt wurden. Und das sieht alles andere als professionell aus. Da hätte man sich ruhig etwas mehr Mühe geben können.

Mein Fazit
Jeder den Feen interessieren sollte „Plötzlich Fee – Sommernacht“ unbedingt lesen. Es punktet mit neuen interessanten Ideen, man muss allerdings auch damit rechnen dass mit Klischees gespielt wird. Demnächst erscheint auch der zweite Band, welchen ich schon vorbestellt habe.

4/5 Punkte

Über den Autor
Julie Kagawa wurde in Sacramento, Kalifornien, geboren, bevor sie im Alter von neun Jahren mit ihrer Familie nach Hawaii umzog. Schon in ihrer Kindheit war das Schreiben ihre größte Leidenschaft: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umherspukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt in Louisville, Kentucky.