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Freitag, 25. Januar 2013

Stadt aus Trug und Schatten

Format: Gebunden
Preis: (D) € 17,95 (A) € 18,50
Autor: Mechthild Gläser
Originaltitel: /
Seiten: 416
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: Januar 2012
ISBN: 978-3-7855-7402-7
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Flora fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Seele seit jeher ein nächtliches Doppelleben in der geheimnisvollen Stadt Eisenheim führt. Von nun an wird sie nie wieder schlafen, ohne dass ihr Bewusstsein in die farblose Welt der Schatten wandert. Als wäre das nicht unerfreulich genug, hat ihre Seele offenbar den Weißen Löwen gestohlen, einen mächtigen alchemistischen Stein, nach dem sich nicht nur die Herrscher der Schattenwelt verzehren.
Bald ist Flora selbst in der realen Welt vor den Gefahren Eisenheims nicht mehr sicher und eines ist klar: Sie kann niemandem trauen, nicht einmal Marian, der plötzlich in beiden Welten auftaucht und dessen Küsse vertrauter schmecken, als ihr lieb ist. (© Text und Cover: Loewe Verlag)

Inhalt
Flora träumt normalerweise nicht, eigentlich kann sie sich überhaupt nicht daran erinnern, schon jemals geträumt zu haben. Doch das ändert sich bald. Denn als sie zum ersten Mal merkwürdige, schwarze Schatten sieht, hat sie in derselben Nacht auch ihren ersten Traum. Sie träumt von einer sonderbaren, farblosen Stadt, in der ihr auch das ein oder andere komische Wesen begegnet. Doch irgendwie erscheint ihr der Traum viel zu real, und als dann auch noch, der im Arbeitszimmer ihres Vaters wohnende, Marian in ihrem Traum auftaucht und am nächsten Tag genau weiß was passiert ist, wird Flora bewusst dass sie gar nicht träumt. Die Stadt existiert wirklich. Es ist Eisenheim, die Stadt in die alle Seelen der schlafenden Menschen kommen, nur bemerkt man das normalerweise gar nicht. Es sei denn man ist eine Wandernde, so wie Flora. Eigentlich hat Flora damit schon genügend Probleme, doch dann erfährt sie, dass sie als Schlafende scheinbar auch noch den weißen Löwen, einen wohl sehr wichtigen Stein gestohlen und dann versteckt hat. So ziemlich jeder will den Stein haben, doch wem kann Flora trauen, wenn sie sich nicht einmal sicher ist ob sie ihr selbst trauen kann?

Meinung
Die Idee im Traum in einer anderen Welt zu leben faszinierte mich sehr, daher wahr ich auch ziemlich auf die Umsetzung in „Stadt aus Trug und Schatten“ gespannt.

Mechthild Gläsers Schreibstil ist an sich sehr flüssig und angenehm zu lesen, zeitweise hatte ich aber doch so meine Probleme damit. Stellenweise gab es einfach zu viele, langwierige Erklärungen, die sich durch die Seiten zogen. Auch viele Wortwiederholungen vielen mir eher negativ auf, man muss doch wirklich nicht alles so oft wiederholen, oder?
Mit der Zeit hatte ich mich daran aber zum Glück auch gewöhnt und hatte das Buch ziemlich schnell durchgelesen.

Bei „Stadt aus Trug und Schatten“, war ich immer hin und hergerissen, was ich davon halten soll. Denn es ist eigentlich schon relativ Klischeehaft und besonders die Liebesbeziehung zwischen Flora und Marian, hat man schon zu oft gelesen. Die Idee hinter dem Buch war mir allerdings neu und machte das Buch doch wieder zu einem Erlebnis. Es faszinierte mich immer wieder, in die Stadt der Träumenden, nach Eisenheim, einzutauchen und etwas Ähnliches hatte ich vorher noch nie gelesen.

Mit den Charakteren wurde ich leider nicht so wirklich warm. Flora ist mir teilweise viel zu naiv gewesen, doch sie wuchs im Laufe des Buches und zum Ende hin, hatte ich sie sogar schon richtig ins Herz geschlossen. Ja und Marian, Marian… Bei ihm war ich mir nie sicher was ich über ihn denken soll. Mag ich ihn oder mag ich ihn nicht? An sich war die Beziehung zwischen Flora und Marian einfach nur, inzwischen schon, Klischeehaft. Sie fühlen sich beide zu einander hingezogen, können aber doch nicht zusammen sein und so zieht sich das eigentlich durch das ganze Buch. Ihr wisst bestimmt alle was ich meine, hat jeder schon einmal gelesen, oder? Das Ganze wäre vielleicht auch gar nicht so schlimm gewesen, wenn bei mir wenigstens der Funke übergeschlagen hätte, aber leider ist das nicht passiert. Ich war von dem ständigen hin und her und den Problemen, die man so einfach hätte lösen können, ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach nur noch genervt. In „Stadt aus Trug und Schatten“ kommen noch relativ viele verschiedene Charaktere vor, von denen ich einige sofort in die Arme schlingen und anderen lieber nie begegnen würde.  So richtig bewegt hat mich aber leider Keiner.

Trotz der so vielen negativen Punkte habe ich das Buch immer noch gerne gelesen und hoffe einfach mal dass mir das nächste Buch der Autorin mehr zusagen wird. Bücher über Träume und allem was dazu gehört, haben mich immer schon fasziniert, so auch „Stadt aus Trug und Schatten“.

Cover
Ist euch schon einmal aufgefallen, dass vergleichsweise wenige Cover weiß sind? Also zumindest ist das in meinem Bücherregal so. Da sticht „Stadt aus Trug und Schatten“ mit seinem weißen Cover und der Pinken Schrift schon heraus. Auch eine Stadt, ganz klar Eisenheim, ist in Pink angedeutet. 

Mein Fazit
Ganz konnte mich „Stadt aus Trug und Schatten“ leider nicht überzeugen. Die Charaktere und auch die Handlung waren mir teilweise zu flach und das Buch strotzt nur so von Klischees. Die Idee hinter dem Buch begeisterte mich dafür umso mehr.

3/5 Punkte

Über den Autor
Mechthild Gläser wurde im Sommer 1986 in Essen geboren. Auch heute lebt und arbeitet sie im Ruhrgebiet, wo sie sich ihrem Studium widmet und ab und an, laut eigener Aussage, unfassbar schlecht Ballett tanzt – aber nur, wenn niemand hinsieht. Sie hat früh mit dem Schreiben begonnen und ihr Laptop steht noch immer auf der rosafarbenen Schreibtischunterlage, auf der ihre ersten Geschichten entstanden. Inspiration findet sie überall, am besten jedoch bei einer Tasse Pfefferminztee. (© Loewe Verlag)



Einen herzlichen Dank an den Loewe Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Mittwoch, 21. September 2011

Firelight - Brennender Kuss

Format:Gebunden
Preis: (D) € 17,95 (A) € 18,50

Autor: Sophie Jordan
Originaltitel: Firelight
Seiten: 376
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: 1. August 2011
ISBN: 978-3785570456
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
 
Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben.
Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll?
Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein denn Will ist ein Drachenjäger...
Mehr Infos rund ums Buch unter: www.firelightfans.de (© Loewe Verlag)

Inhalt
Jacinda ist ein Draki, also ein Mensch der sich in einen Drachen verwandeln kann. Als sie mit ihrer Freundin Az einen verbotenen Ausflug unternimmt, kommen ihnen die Jäger auf die Schliche und einer von ihnen ist Will. Aber Will ist irgendwie anders. Jacinda sehnt sich nach ihm und kann ihm fast nicht widerstehen, dabei ist er doch der Feind! Er jagt ihre Rasse! Als Jacinda mit ihrer Mutte rund ihrer Zwillingsschwester Tamra fliehen muss, wird ihr Leben auf die Probe gestellt. Wird sie die richtigen Entscheidungen treffen?

Meinung
An „Firelight“ kam ich eigentlich nur zufällig, daher bin ich umso glücklicher es gelesen zu haben. Erwartet habe ich mir eigentlich auch nicht viel und bis auf die Drakis bekommen wir in „Firelight“ ja auch die typische Story erzählt. Also alles wieder einmal ziemlich Klischeehaft und vorhersehbar, aber das machte mir nichts aus. Das Buch hat mich richtig gut unterhalten und mir auf jeden Fall schöne Lesestunden bereitet, da ist es mir nicht so wichtig, wie oft ich schon von der verbotenen Liebe gelesen habe.

 Mit Jordans Schreibstil kam ich auch richtig gut klar. Sie beschreibt Jacindas Gefühle, Gedanken und auch ihre Eindrücke sehr detailliert, aber auch nicht zu überzogen. Ich hatte also keine Probleme mir Orte oder Personen vorzustellen. Sophie Jordan schaffte es außerdem, dass sich fast durchs ganze Buch Spannung zieht. Langeweile kam nie auf und so musste ich auch immer unbedingt weiterlesen, man will immerhin wissen wie es weitergeht.

Die Charaktere waren, wie schon erwähnt, ziemlich klischeehaft. Das ist einerseits natürlich schon schade, da man sich, wie ich finde, auch ruhig mal etwas Neues ausdenken könnte, war aber andererseits nicht wirklich dramatisch.
Ich hätte gerne etwas mehr über Jacindas Zwillingsschwester Tamra erfahren, aber vielleicht kommt das ja in den Folgebänden noch.
Will ist als Jäger natürlich genau die Person, mit der Jacinda eigentlich nie zusammen sein darf. Jacinda selbst hat dem Buch aber auch den gewissen Pfiff gegeben. Sie ist ein eigentlich sehr mutiger Charakter, nur leider ließ sie sich viel zu oft beeinflussen und das nervte mich dann schon. Auch über die Drakis hätte ich gerne noch mehr erfahren, aber wie schon gesagt, es geht ja noch weiter.

Einige Dinge sind mir in der Handlung zu kurz gekommen, aber da „Firelight“ ja wieder nur ein Auftaktband ist, nehme ich mal schwer an, dass noch alles besser erklärt und geklärt wird.

Cover
Ich finde das Cover spiegelt durch die Schuppen über dem Auge des Mädchens und den roten Haaren, den Draki in Jacinda sehr gut wieder. Auch den Untertitel Brennender Kuss“, kann man nach dem Lesen sehr gut nachvollziehen.

Mein Fazit
Für jeden der nichts gegen Klischees und altbekanntes hat, ist „Firelight“ das richtige Buch. Besonders punktet es mit der Spannung, die sich wirklich durch das ganze Buch zieht.

4/5 Punkte

Über den Autor

Sophie Jordan wuchs auf einer Farm in Texas auf. Die geheimnisvollen Höhlen in den Bergen inspirierten sie schon früh zu Geschichten über Drachen und Jäger. Bevor sie das Schreiben zum Beruf machte, arbeitete sie viele Jahre als Englischlehrerin. Heute lebt die New-Yorkt-Times-Bestsellerautorin mit ihrer Familie in Houston. „Firelight“ ist ihr Jugendbuch-Debüt. (© Bild & Text: Loewe Verlag)




Einen herzlichen Dank an den Loewe Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Mittwoch, 7. September 2011

Flames 'n' Roses - Lebe lieber übersinnlich

Format: Gebunden
Preis: (D) € 17,95 (A) € 18,50

Autor: Kiersten White
Originaltitel: Paranormalcy
Seiten: 380
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: 6. Juni 2011
ISBN: 978-3785572382
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
 
Hi, ich bin Evie und eigentlich total normal. Dachte ich zumindest immer. Also, mit Ausnahme von meiner besten Freundin, die eine Meerjungfrau ist, und von meinem Exfreund einer Fee. Und abgesehen davon, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die die Tarnung von paranormalen Wesen durchschauen kann. Deswegen arbeite ich für die Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler. So viel zum Thema normal.
Und dann ist Lend auf der Bildfläche erschienen. Lend ist supersüß, kann gut zuhören und ist ein Gestaltwandler. Und weil er in unsere Zentrale eingebrochen ist, steht nun meine ganze Welt auf dem Kopf und es ist die Rede von einer dunklen Prophezeiung, die leider bis ins Detail auf mich zutrifft.
Nee, böse bin ich nicht, das muss eine Verwechslung sein. Ich muss dem Ganzen auf den Grund gehen, denn ich will endlich wissen, wer ich wirklich bin, und: Ich will Lend nicht verlieren!
Rosa, gefährlich und romantisch:
Das Traumpaar Evie und Lend verwischt die Grenze zwischen Realität und Übersinnlichkeit! (Quelle: Loewe Verlag)

Inhalt
Die 16 jährige Evie hat ein ganz besonderes Leben. Sie lebt und arbeitet bei der IBKP, der Internationalen Behörde zur Kontrolle Paranormaler und dank ihrer Gabe durch die Cover, also so zusagen den äußeren Hüllen, Paranormaler zu sehen, muss sie helfen diese einzufangen. Eigentlich mag Evie ihr Leben, doch manchmal wünscht sie sich einfach ein bisschen Normalität, denn mit einer Meerjungfrau als beste Freundin und einer Fee, die sie die ganze Zeit bedrängt, kann es ganz schön kompliziert werden. Dann bricht Lend in die Zentrale ein und keiner weiß, was er ist. Evie beginnt Zeit mit ihm zu verbringen und ihn zu mögen, gleichzeitig beginnt sie auch Dinge zu hinterfragen und ihr großes Abenteuer beginnt.

Meinung
Ich wollte „Flames 'n' Roses“ schon seit langem haben, daher musste ich es auch sofort lesen, als es jetzt bei mir ankam. Und wow, das Buch hat meine Vorstellungen bei weitem übertroffen.

Kiersten White hatte mich mit ihrem Schreibstil schon nach der ersten Seite überzeugt, denn er ist flüssig zu lesen und wirklich erfrischend.
Das Buch ist aus Evies Sicht geschrieben und so bekommt man natürlich auch ihre Gedanken mit. Ich habe selten eine so sympathische und lustige Protagonistin erlebt. Glaubt mir, Evie muss man einfach mögen. Sie ist zwar auch eine kleine Zicke, aber das passt einfach zu ihr. Evies Lieblingsfarbe ist Rosa und das kann man während dem Lesen nicht vergessen, denn das Buch ist schon sehr rosa lastig, sogar Evies Elektroschocker ist Rosa.

Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben, da Evie weiß wie sie unter ihrer Hülle aussehen, erfährt man sogar das. Ein ganz besonderes Augenmerk wurde hier natürlich auf Lend gelegt und auch er war mir sofort sympathisch. Zu Evie bildet er schon einen Gegensatz, denn er ist wesentlich ruhiger und zurückhaltender als sie und trotzdem hat auch er sehr großen Mut.
In „Flames 'n' Roses“ begegnen einem überhaupt sehr viele Paranormale Wesen. Altbekannte wie Vampire, Werwölfe und Feen, aber auch Wesen wie Meerjungfrauen, die nicht oft in Büchern vorkommen und noch viele andere, einem völlig unbekannte Wesen. Und das alles in einem Buch!

„Flames 'n' Roses“ ist ein wirklich witziges Buch. Evie hat mich oft zum Lachen gebracht. Auch an Spannung fehlte es mir eigentlich nie, Anfangs passiert zwar nicht so viel, aber in Evies Welt kann einem gar nicht langweilig werden.
Ganz besonders spannend wird es dann im letzten Drittel des Buches, da konnte ich es dann gar mehr aufhören zu lesen. Das Buch ist eigentlich ziemlich in  sich abgeschlossen, für die Fortsetzung bleibt aber dennoch noch genügend Potenzial übrig.

Cover
Ich finde das Cover ganz klasse. Rosa und Grau in Kombination finde ich sowieso immer gut, aber es passt auch einfach zum Buch, zu Evie vor allem.

Mein Fazit
Mit „Flames 'n' Roses“ hat kich Kiersten White absolut überzeugt. Evie ist eine so sympathische Protagonistin und das Buch ist witzig und spannend zugleich. Gleichzeitig kommen in dem Buch auch wirklich viele und teilweise vollkommen neue Wesen aus dem Fantasybereich vor. „Flames 'n' Roses“ war ein, für mich, völlig neues Lesevergnügen und den zweiten Teil kann ich gar nicht mehr abwarten.

5/5 Punkte

Über den Autor

Kiersten White hat einen großen Mann und zwei kleine Kinder. Sie lebt in San Diego, nahe dem Meer, wo sie ihre Tage vollkommen normal verbringt. Diese Fülle an Normalität hat dazu geführt, dass sie all paranormalen Dinge absolut faszinierend findet – unter anderem Feen, Vampiere und Popkulutur. „Flames 'n' Roses“ ist ihr erstes Buch. (Quelle: Loewe Verlag)



Ich bedanke mich ganz herzlich beim Loewe Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Samstag, 20. August 2011

Sirenenfluch

Format: Broschiert
Preis: (D) € 12,95 (A) € 13,40

Autor: Lisa Papademetriou
Originaltitel: Siren's Storm
Seiten: 317
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: 1. August 2011
ISBN: 978-3785570487
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
 
Ein neuer Sommer beginnt in Shelter Bay. Das Küstenstädtchen füllt sich mit Touristen und Leben, doch Will kann den Trubel nicht genießen. Noch immer belastet ihn der schreckliche Tod seines Bruders Tim, der vor einem Jahr im Meer ertrunken ist. Eines Tages jedoch taucht ein wunderschönes Mädchen namens Asia Marin in der Stadt auf, das Will auf der Stelle verzaubert. Wills beste Freundin Zoe traut der Fremden nicht. Doch Will ist fasziniert von Asia und möchte mehr über sie erfahren. Dabei stößt er auf den uralten Mythos von den Sirenen, die Seemänner in den Tod locken. Als wieder jemand ertrinkt, wächst ein schrecklicher Verdacht in Will. Und dennoch fühlt er sich von Asia magisch angezogen... (Quelle: loewe-verlag.de)

Inhalt
Es ist der Sommer nach Tims Tod und immer noch sind Will und Zoe durch den Verlust belastet. Immer wieder müssen sie daran denken, wie Tim starb und dass sie es nicht verhindern konnten. Auch in diesem Sommer werden sie keine Ruhe finden können, denn seltsame Dinge geschehen in Shelter Bay und dann ist da noch Asia, die das mysteriöseste von Allem zu sein scheint.

Meinung
Ich wollte schon immer mal ein buch über Meerjungfrauen, oder eben auch Sirenen genannt, lesen. Da bot sich „Sirenenfluch“ eben perfekt dafür an. Das Buch war zwar komplett anders als ich erwarten hatte, es war aber trotzdem schön zu lesen.

Lisa Papademetrious schreibt schön und doch schon etwas poetisch und das Buch ließ sich auch schön flüssig lesen. Sie beschreibt Landschaften, Gefühle und Charaktere sehr ausführlich, aber auch nicht zu ausführlich. Ich konnte mir schnell ein bild von dem bezaubernden Örtchen Shelter Bay machen. Das Buch wird abwechselnd aus Wills und Zoes Sicht erzählt und die Kapitel werden eintweder mit einem alten Volkslied oder einem Bericht der örtlichen zeitung, der Shelter-Bay Gazette, eingeleitet.

Da die Autorin alle Charaktere sehr gut beschrieben hat, konnte ich mir jeden von ihnen gut und bildlich vorstellen.  Aber nicht nur Aussehen, auch das Verhalten und bei Zoe und Will, die Gedanken und  Gefühle, wurden einem nähergebracht. Schnell wuchsen mir so einige Charaktere ans Herz, besonders Will, Zoe und Wills bester Freund Angus, welcher bei der Gazette arbeitet.

In „Sirenenfluch“ passiert leider nicht sonderlich viel an Handlung, überhaupt würde ich behaupten, dasa in der ersten Hälfte des Buches eigentlich gar nichts geschieht das Spannung aufbauen würde. Die erste Heälfte des Buches besschäftigt sich vielmehr damit uns den Ort und die Charaktere näher zu bringen. Es dreht sich auch stark um Tims Tod, der Will und Zoe einfach nicht zur Ruhe kommen lässt, der Tod von Tim ist in „Sirenenfluch“ überhaupt ein großes Thema. Klar ist es schon wichtig darüber zu reden, meiner Meinung nach hätte man das ganze aber auch etwas kürzen können und sich dafür mehr mit anderen Sachen beschäftigen können. Trotz der Tatsache, das die erste Hälfte des Buches wirklich etwas zäh war, wollte ich trotzdem immer weiterlesen. Da „Sirenenfluch“ auch nur etws über 300 Seiten hat, war es eigentlich auch nicht weiter schlimm.
In der zweiten Hälfte des Buches wird es dann schon interessanter, aber so richtige Spannung baute sich bei mir erst in den letzten Kapiteln auf. Dort angekommen konnte ich das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen und ja es ging dann auch ziemlich schnell, dass das Ende kam. Dieses klärt zwar einiges, aber trotzdem bleiben einige Dinge offen, die dann hoffentlich in der Fortsetzung geklärt werden.

Cover
Ich finde es wunderschön! Besonders die Blume, die sich von dem anderem auch etwas abhebt und sofort ins Auge springt. Auch die Schrift hebt sich etwas ab.

Mein Fazit
„Sirenenfluch“ hat mir zwar ziemlich gut gefallen und widmet sich mit den Sirenen, einem Thema welches in der Jugendfantasy noch nicht all zu oft vorkommt und dennoch es hätte um einiges besser sein können. Im Buch passiert leider nicht besonders viel und überhaupt die erste Hälfte liest sich eher sehr mau, in den letzten Kapiteln punktet das Buch dafür mit umso mehr Spannung. Auch die Charktere und der Schreibstil punkten, dennoch bin ich mir noch nicht sicher ob ich die Fortsetzung lesen werde, das wird sich dann zeigen.

3/5 Punkten

Über den Autor


Lisa Papademetriou hat bereits mehrere Jugendbücher veröffentlicht. Sie lebt mit Mann, Tochte rund Hund in Massachusetts und arbeitet derzeit an der Fortsetzung von „Sirenenfluch“.

Freitag, 22. April 2011

Happyface


Preis: (D) € 14,95 (A) € 15,40
Autor: Stephen Emond
Originaltitel: Happyface
Seiten: 319
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: Februar 2011
ISBN: 978-3785572139
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Wie man sich durchs Leben grinst …
Erst war alles Scheiße. Dann ist er umgezogen, hat angefangen zu grinsen – und plötzlich ist die Welt eine andere. Er hat jede Menge Freunde, die Mädchen stehen auf ihn und ohne ihn läuft keine Party. Warum? Weil er cool ist und schlagfertig, immer gut gelaunt und für jeden Mist zu haben, kurz – weil er HAPPYFACE ist …
Dies sind die Aufzeichnungen und Erkenntnisse eines Teenagers, der sich eines Tages neu erfindet. Er setzt ein Grinsen auf, lächelt sich durch die ganze Kacke und wird zu – Happyface!

Inhalt
Ein unbeliebter Junge: Keine Freunde und vor allem keine Freundin, er ist ein Außenseiter. Doch als er mit seiner Mutter umzieht, verändert sich alles. Er will sich ändern und endlich  etwas aus seinem Leben machen, das schwört er sich (und seinem Skizzenbuch). Er wird zu Happyface, doch ist er wirklich glücklich oder ist alles nur Fassade?

Meinung
Ein Buch voller Zeichnungen und dazu auch noch als Tagebuch geschrieben? Das wird bestimmt etwas neues, dachte ich mir. Wurde es auch. Die Zeichnungen im Buch sind wirklich gut und der Humor, der sich durch das ganze Buch zieht, ebenso. „Happyface“ ist wie ein Tagebuch geschrieben, unterscheidet sich aber durch die Zeichnungen und die Art der Einträge von „normalen“ Tagebüchern.  Denn Happyface beschreibt nicht seinen ganzen Tag und was er alles gemacht hat, sondern immer nur einzelne Situationen oder Tage, die ihm besonders im Gedächtnis bleiben. So richtig anfreunden konnte ich mich mit Happyface nicht, denn bis zum Ende hin erschien er mir als eher kühler Charakter. Auch die anderen Charaktere haben mich, aufgrund mangelnder Beschreibungen, nicht beeindrucken können. Durch die Art, wie das Buch geschrieben ist, ist allerdings auch nicht ganz so viel Spielraum für Charakterbeschreibungen, dennoch etwas mehr wäre möglich gewesen. Das Buch hat mich aber dennoch mit seiner übermittelten Botschaft und den Zeichnungen überzeugt.

Cover
Das Cover hätte man gar nicht besser auswählen können, denn es passt einfach perfekt zum Buch.

Mein Fazit
Ein abwechslungsreiches Buch, welches vor allem Comic-Fans überzeugen wird.

3/5 Punkten

Autor
Bevor Stephen Emond seine Idee eines tagebuchartigen Cartoon-Romans umsetzte, erschuf er die Comicfigur Emo Boy, die über den Independent-Comicverlag Slave Labor Graphics bekannt wurde. Außerdem machte er sich über seinen Comicstrip Steverino einen Namen, der jahrelang in der Conneticut Newspaper erschien. Happyface ist Emonds erster Roman.

Einen herzlichen Dank an den Loewe Verlag für die bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Sonntag, 17. April 2011

Entflammt


Preis gebunden: (D) € 17,95 (A) € 18,50
Autor: Cate Tiernan
Originaltitel: Immortal Beloved
Seiten: 416
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: 10. Januar 2011
ISBN: 978-3785572535
Kaufen bei: Amazon

Kurzbeschreibung
Er küsste mich wieder auf den Mund. Dieser Moment löschte alle Erinnerungen an jedes andere Gesicht und jeden Kuss der letzten vierhundert Jahre aus. Er war alles, was ich wollte, alles, was ich je gewollt hatte, alles, was ich jemals wollen würde. Ich sah ihn an, unser Atmen durchbrach die Stille im Stall, ich lächelte zu ihm auf und eisiges Erkennen breitete sich auf seinem Gesicht aus. (Quelle: Amazon)

Inhalt
459 Jahre, so alt ist Nastasja. Klar sie ist kein gewöhnlicher Mensch, sie ist eine Unsterbliche. Ihr Leben besteht aus Partys und shoppen mit ihrem besten Freund Innocencio. Doch als Incy eine schreckliche Tat begeht, hat Nastasja genug von diesem Leben und sie beschließt auf ein schon sehr lange ausstehendes Angebot einzugehen…

Meinung
Um ehrlich zu sein, habe ich mir nicht viel von „Entflammt“ erwartet. Ich dachte, es wäre wieder eine der typischen Fantasy-Liebesgeschichten. Doch da habe ich mich getäuscht. Die Liebe spielt im Buch sogar nur eine sehr kleine Rolle und das auch erst im letzten Drittel des Buches. Vielmehr geht es darum, das Nastasja sich selbst wieder findet und die Ängste aus ihrer Vergangenheit bewältigt. Von Nastasja selbst erfährt man viel, und war sie mir zu Anfang noch unsympathisch, so wurde sie mir doch Seite um Seite immer sympathischer.  Denn erst nach einiger Zeit kann man versteht, warum Nastasja so geworden ist, wie sie nun mal ist. Über manche Charaktere erfährt man nicht sonderlich viel, was aber einfach daran liegt, dass selbst Nastasja nicht mehr über sie weiß. Auch die Sache mit den Unsterblichen hat etwas Neues an sich, da ich es in dieser Form, noch nicht gelesen hatte. Das Buch brodelt zwar nicht unbedingt vor Handlung, dennoch kam bei mir keine Langeweile auf, besonders zum Ende hin, wird es sehr spannend. „Entflammt“ hat mich wirklich positiv überrascht und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.

Cover
Das Cover ist eigentlich sehr gut gewählt, denn das Mädchen am Cover passt gut zur Beschreibung von Nastasja. Ansonsten ist es zwar nicht der "Knüller", aber ich finde es in Ordnung.

Mein Fazit
„Entflammt“ ist ein erfrischendes, abwechslungsreiches Buch, das ich wärmstens empfehlen kann.

4/5 Punkte

Über den Autor
Cate Tiernan wurde 1961 in New Orleans geboren. Nach ihrem Studium der Russischen Sprache und Literatur begann sie in der Kinder- und Jugendbuch-Redaktion von Random House ihre berufliche Karriere, die aber schon bald eine andere Richtung einschlug. „Umgeben von so vielen tollen Jugendbüchern und Menschen, die sich so stark für Kinderliteratur begeistern ließen, wuchs in mir der Drang, selbst kreativ zu werden.“ Nach insgesamt 8 Jahren Verlagsarbeit zog sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern zurück nach New Orleans  und begann, Kinder- und Jugendücher zu schreiben.

Einen herzlichen Dank an den Loewe Verlag für die bereitstellung des Rezensionsexemplares!